2. Mai 2013 4 02 /05 /Mai /2013 18:46

Die Kaffeeregion Kolumbiens - ein Naturerlebnis
Regen- und Nebelwald, Orchideen, exotische Vögel, Kaffee- und Bananenplantagen und wunderhübsche Bergdörfer. Dazu herrliche Ausblicke, Wanderwege, Thermalbäder und vieles mehr findet man in einer der schönsten Regionen Kolumbiens.
Das grüne Herz Kolumbiens, die Kaffeezone wird seit letztem Jahr auch Kaffeekulturlandschaft genannt, denn es wurde im Juni 2011 zum Weltkulturerbe erklärt. Bekannt ist die Kaffeeregion auch unter dem Namen "Coffee Cultural Landscape" oder "Paisaje Cultural Cafetero".
Zirka 24.000 Kaffeefarmen produzieren hier einen der besten Kaffees der Welt.

Pereira, mitten im Zentrum des Eje Cafetero am Fuße der Anden gelegen, bietet Gästen aus aller Welt den optimalen Ausgangspunkt für attraktive Ausflüge in die faszinierende und tropische Umgebung. Ob ins Departement Risaralda, nach Caldas, ins Quindio oder auch in das Valle de Cauca. Viele lohnenswerte Ziele sind innerhalb von 1 - 2 Std. von Pereira aus zu erreichen.

Vögel im Eje Cafetero

Die drei, oder besser vier Departements hier im Eje Cafetero unterscheiden sich hinsichtlich Topografie und Flora erheblich und bieten daher einen wunderbaren Kontrast. Das Valle de Cauca zieht sich von Cartago bis Cali in einem ganz flachen Streifen. Das Quindio ist eher eine Hügellandschaft. Risaralda gibt schon einen Ausblick auf höhere Berge frei, die Täler sind weit. Und im Caldas erwartet Sie schon die Hochgebirgskette der mittleren Kordillere. Die Berghänge sind hier steiler, der Kaffeeanbau noch beschwerlicher.  

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Beginnen wir mit einem Ausflug nach Salento und dem Cocora Tal. Es erwartet Sie in Salento der Mirador, die Calle de Artesania mit ihren wunderhübsch gestalteten Balkonen. Im Valle de Cocora die berühmte Cera Palmen, viele farbenprächtige Vögel, wie Kolibris und der majestätisch anmutende Barranquero.

                Cocora

Vom Tal aus gehen Wanderwege in die Berge der Andenkette. Unterwegs finden wir seltene Orchideen selbst am Wegesrand, Bromelien und eine Vielzahl von Pflanzen, die es nur hier ab Höhen von über 3.000 m gibt. Rund um Salento gibt es schöne Wanderwege mit fantastischen Ausblicken in die Bergwelt.

Otún Quimbaya ist ein Naturpark im Department Risaralda, der von Pereira aus in weniger als 30 min erreichbar ist. Auch hier, die Natur satt grün, großblättrige Pflanzen, Farne, die an die Dinosaurierzeit erinnern und natürlich wieder Vögel in Hülle und Fülle.

Dieses Gebiet wird nicht nur von Laien, sondern auch von Ornithologen intensiv zur Vogelbeobachtung genutzt. Auch eine Wanderung zu einem prächtigen Wasserfall sollte man sich dort nicht entgehen lassen, inklusive der Beobachtung vieler Schmetterlinge.

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Der Alto del Nudo ist der "Hausberg" von Pereira. Steile Berghänge, viele einzelne Fincas prägen das Bild. Rund um den Berg wird Kaffee angebaut. Aus der Vogelperspektive kann man das Eje Cafetero im Paragleiter vom Startpunkt unterhalb des Gipfels des Aldo del Nudos erleben. Hin und wieder kreutzt hier oben eine grüne ungiftige Natter, die bis 2,80 m lang werden kann, den Weg. Aussichten bis zum schneebedeckten höchsten Berg in der Kaffeeregion mit eingeschlossen. Auch der super schöne Blick auf die Städte Pereira und Dosquebradas beeindruckt.

Eine Attraktion, die Christusstatue in Belalcazár. Unterwegs säumen rechts und links Kaffee- und Bananenplantagen die Straßenseiten, sowie jeweils der weite Blick zum Rio Cauca und Rio Risaralda. Heliconias und viele andere Blütengewächse zieren den Weg.

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Wer den Nevado del Ruíz nicht nur von weitem sehen, sondern auch im Schnee erstapfen möchte, kann bis auf 4.000 m mit dem eigenen Auto fahren. Danach ist die Weiterfahrt bis auf ca. 5.000 nur mit einem geländegängigen Fahrzeug und externem Pflicht-Guide möglich. Die ganz wagemutigen Gipfelstürmer können (sofern keine Vulkanaktivitäten vorhanden sind) den höchsten Berg mit dem Guide bis auf 5.300 m erklimmen.

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Die Natur ist so unglaublich vielfältig. Im Valle de Cauce herrscht der Zuckerrohranbau vor, je höher man kommt, wechseln sich Bananen-, Kaffee- und Obstplantagen bis hin zum Gemüseanbau ab. Die Kaffeeplantagen erstrecken sich bis um die 2.000 m. Deshalb wird der Kaffee auch als Hochlandkaffee bezeichnet. In der Blütezeit duften die Blüten der Kaffeesträucher in vielen verschiendenen Noten. 48 verschiedene Düfte von Kaffeeblüten zählt man weltweit.

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Dazwischen erstrecken sich kleine Wälder des Guadua. Eine Bambusart, die mit 34 Arten in vielen Teilen Südamerikas vorkommt. Guadua wächst bis 20 cm pro Tag. Er ist ein sehr beliebter Rohstoff zum Bauen und zur Verwendung für Artesanias. Dazu ein wahrer CO² Killer. Zirka vier Jahre benötigt der Guadua bis zur Reife und kann dann in den frühen Morgenstunden gefällt werden. Zu dieser Zeit enthält er das wenigste Wasser.


Die außergewöhnlich schöne Natur ist auch die Heimat vieler Vogel- und Schmetter-lingsarten. Aber auch Spinnen und tropische Schlangen sind hier zuhause. Die meisten im Eje Cafetero vorkommenden Schlangen sind jedoch ungiftig. Vogelspinnen, die bei weitem nicht so giftig sind, wie mancher denkt, trifft man in freier Natur eher selten, weil sie nachtaktive Tiere sind. Auf eine Spinne sollte man jedoch achten. Mit Vorsicht sollte man abgelegene Kaffee- und Bananenplantagen betreten, denn dort ist ihre Heimat. Sie ist die giftigste hier in der Kaffeeregion. Bei einem Biss benötigt man unverzüglich ärztliche Versorgung.  

In schwer zugänglichen Gebieten gibt es Tapire, Brillenbären, Pumas, Brüllaffen  und Hirsche. 

Die atemberaubende Natur, der gigantische Pflanzenreichtum, die vielen verschiedenartigen Vögel und Schmetterlinge, wunderschöne Wolkenformationen, besonders in der Regenzeit lassen die Kaffeezone ein Paradies für Naturliebhaber werden. Düfte von Eukalypthuswäldern, Zwiebelfeldern und -zig verschiedenen Kräutern wie Citronella begleiten Sie auf Wanderungen durch die üppige Naturlandschaft.

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Benita Glück - Cafeteratours

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