Besondere Aufmerksamkeit erhielten unsere beiden netten Gäste Jill und Candy aus
Deutschland. Und das nicht nur zum Kaffeeprozess, sondern auch beim Bummel durch Pereira.

Durch das leuchtende Blond ihrer Haare waren sie für jedermann schnell auszumachen und den Colombianos war sofort klar, hier sind zwei
hübsche Touristinnen unterwegs. Und das freut in Kolumbien, besonders in der Kaffeezone, jedermann.
Man hielt sich zwar dezent im Hintergrund, doch
die Neugier der Colombianos überwog dennoch. Es kam, was kommen musste. Candy und Jill wurden angesprochen, man wollte wissen, woher sie kommen, ob ihnen Kolumbien gefällt und was sie schon alles in Kolumbien gesehen haben. Aber auch die für Kolumbien so charakteristische Hilfsbereitschaft wurde
ihnen zuteil.
Nein, Candy und Jill haben keinen Abstecher zum Münchner Oktoberfest gemacht, sie waren „listas“ für den Kaffeelehrpfad, der
natürlich stilecht nachvollzogen werden musste. Auf der Kaffeefinca in Alcalá wird der Kaffeeprozess sehr anschaulich dargestellt. Señor Uriel
erklärte den Kaffeeanbau ausführlich von der Aufzucht der Pflanzen über das Pflücken, Trocknen, Schälen und Rösten der Kaffeebohnen. Zum Schluss gab es dann natürlich eine Kostprobe vom
fincaeigenen Kaffee. Das war für Candy eine besondere Herausforderung, ist sie doch so gar keine Kaffeetrinkerin.
Wie das wohl ausgegangen ist ….?
An diesem Tag standen für sie noch weitere Aktivitäten und Ziele auf dem Programm, wie Canopy, Sendero ecológico und ihre Weiterreise in den Süden des Landes in die Disierto de la Tatacoa und nach San Agustín. Das war volles Programm. Aber Jill und Candy sind erfahrene Reisende und so waren sie dann auch wieder „listas“ für den Nachtbus nach Neiva.
Dieser Tag mit ihnen in der Kaffeezone hat uns Spaß gemacht. Ihr beide seid tolle, super nette Gäste gewesen! Wir wünschen euch weiterhin viel „Reise-Neugier“, Spaß und Freude.