23. November 2009 1 23 /11 /November /2009 15:29

Reise San Agustín und Tatacoa Wüste - eine aufregende Tour in den Süden
Es war unsere erste organisierte Tour mit kolumbianischen Gästen nach San Agustin und in die Tatacoa Wüste. Ein drei Tagestrip. Alexa und ich waren sehr aufgeregt. Wird alles klar gehen? Es ging alles klar!

 

Am Samstag morgen starteten wir gegen 05.00 Uhr in Pereira und los ging es zuerst in Richtung Ibaqué. Hier hatten wir natürlich zuerst die 3 000 m Pässe mit unserem Kleinbus zu bezwingen. Da dieser nicht mit den PS eines Ferrari ausgestattet war,

mussten wir ihn zeitweise „anfeuern“, natürlich auf kolumbianische Art. Juanes und seine Musik lässt grüßen. Wir haben gesungen, geklatscht. Den Anfang hat übrigens nicht wie erwartet die junge Generation gemacht, sondern eines von zwei älteren Ehepaaren, die mit an Bord waren.  

 

 

Von 3 000 m herunter ging es in die tropische Hitze von Ibaqué und weiter nach Neiva. Wir wollten ja unbedingt am Nachmittag unsere erste Station, die Tatacoa-Wüste erreichen. Dieser Stopp war dann in Villa Vieja. Das ist ein kleines Dörfchen, ca. 4 km vom „Haupteingang“ der Tatacoa-Wüste und der berühmten Sternenwarte entfernt.

Wir checkten im urigen Hotel „La Casona“ ein.


 

Wie immer, wurden wir sehr freundlich und herzlich von den Hoteleigentümern erwartet und begrüßt. Hier gab es die erste kleine „kolumbianische“ Überraschung. Uns wurde mitgeteilt, dass wir alle in einem großen Zimmer übernachten. Aber, wie  immer hier in Kolumbien ist alles  „tranquilo“ - oder in englisch „easy“. Das war ein Heidenspaß.

Unser Guide für die Tatacoa-Wüste wartete schon und so hieß es keine Zeit zu verlieren.
Bewaffnet mit Sonnenhut, Sonnenschutz und Wasser fuhren wir los.

 

Wir waren überwältigt vom Anblick der Disierto de la Tatacoa. Vor uns tat sich eine

beeindruckende Landschaft auf. Die Disierto de la Tatacoa ist eine ca. 330 km² große
Wüste und natürlich ein grandioser Kontrast zu der sonst so üppigen und tropisch geprägten Landschaft Kolumbiens.
Der Guide führte uns durch die schönsten Naturformen dieser Wüste und wir erfuhren sehr viel Wissenswertes über die Entstehung und das „Leben“ in dieser kleinen Wüste. Unterdessen verspürten die ersten von uns Hunger. Hunger? Kein Problem. Unser Guide zeigte uns den kleinen Snack aus der Wüste.

 

 
Das war lecker!! Im Nu verteilten sich unsere Teilnehmer und suchten nach den süßen lila Früchten der Wüste. Dabei bekamen wir auch Besuch von einem „Bewohner“.

    

Aber unser nächstes Highlight wartete schon, das Observatorium in der Tatacoa-Wüste. Ein Eldorado für alle „Sternengucker“. Wolkenfreie Sternenhimmel gibt es hier fast das ganze Jahr über. Man kann über 88 Sternenkonstellationen beobachten, sowie Phänomene wie Meteoritenregen bewundern. Auch hier konnten wir Dank des hervorragendes Guides Klarheit am Sternenhimmel bekommen.

 

Zurück im Hotel duftete es schon nach dem Abendessen. Bei angenehmen 28° C ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

 

Am nächsten Morgen ging es weiter nach San Agustín. Für den Nachmittag war der Besuch

des Parque Arqueologico de San Agustin angesagt. Dieser Paque und das Museum gehören zu den wichtigsten Ausgrabungsstätten Kolumbiens, den die UNESCO als „größte Gruppe von religiösen Denkmälern und megalithischen Skulpturen Südamerikas bewertet.
Charakteristisch sind die großen Steinstatuen  und Grabhügel. Auch hier hat uns der gebuchte Guide sehr viel Informatives über die Geschichte, die vulkanischen Steinskulpturen und die alten Eingeborenenrituale vermittelt.      

 

 

Ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag ging dann auf der Finca „El Maco“ von René zu Ende. Gestärkt von dem hervorragendem Abendessen war auch für den letzten von uns nur noch ein Wunsch offen: Duschen und ein guter Schlafplatz.

 

Am nächsten Tag besichtigten wir zuerst den „Estrecho del Río Magdalena“.   

Nur hier in San Agustín engt sich dieser große und breite Fluss Kolumbiens auf einen Kanal von 1,70 m ein. Umgeben von Felsen, Bergen, dichte, üppige Vegetation ist es ein Muss für alle Naturliebhaber.

 


Das sollte aber nicht das einzige Highlight des Tages sein. Auf der Finca von René warteten schon die Pferde für unseren Ausritt. Es begann ein herrlicher Pferdeausritt zu weiteren berühmten archäologischen Denkmälern. Dieser führte uns durch faszinierende Landschaften hinauf zu den Bergen, wo wir abermals einen grandiosen Ausblick auf das Tal und den Estrecho del Río Magdalena hatten.

Eigentlich hatten wir den Ausflug gemeinsam geplant, doch einige von uns hatten temperamentvolle Pferde erwischt. Ob das wohl Zufall war? Vor allem Hector war uns allen weit voraus. Wir wollten ihn schon für das nächste Pferderennen nominieren.

 

Leider kann man die Zeit nicht anhalten und so hieß es am Nachmittag Abschied nehmen von San Agustín und seinen Highlights. Wäre der Busfahrer nicht gewesen, wir wären heute noch da. Wir haben uns alle sehr wohl gefühlt.

 

Das war natürlich kein Grund für Traurigkeit und so wurde es eine kolumbianische Rückfahrt - eine Party im Bus. Der Busfahrer „legte“ entsprechend Musik auf und funktionierte kurzerhand die Innenbeleuchtung des Busses zum Disco-Spot-Light um.

Wir haben viel gesungen, gelacht und die Stimmung war grandios.

Auch hatten wir das Gefühl, dass der Busfahrer ein paar „Brikett“ mehr auflegte und so kamen wir nach 10- stündiger Fahrt voller neuer Erlebnisse, Eindrücke und um sehr liebe Freunde reicher an.

 

Die Rückmeldung der Teilnehmer am nächsten Tag: 

Wann startet ihr die nächste Tour? Wir sind alle mit an Bord!

 

Danke an alle Teilnehmer!

Claudia, Hector, Viviana, David, Federman, M.Elena, Señor Idárraga, Señora Idárraga  und natürlich Anja aus Görlitz. Ihr ward super-tolle Gäste!


Tour Tatacoa San Agustin (7)

 

 

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