21. April 2012 6 21 /04 /April /2012 21:48

Länderspezifische Unterschiede der spanischen Sprache

Spanisch ist nach Englisch die wichtigste Weltsprache und gegenwärtig die Muttersprache von etwa 350 Millionen Menschen. Die meisten von ihnen leben in Süd- und Mittelamerika sowie in Spanien. Inklusive Zweitsprachlern beläuft sich die Zahl der Sprecher auf etwa 450 bis 500 Millionen. Damit ist Spanisch die am vierthäufigsten gesprochene Sprache der Welt. Die Sprache gewinnt immer weiter an internationaler Bedeutung in Wirtschaft, Forschung und Politik. Das erklärt auch, warum ein Sprachaufenthalt in einem spanischsprachigen Land heute beliebt ist wie eh und je. Mit dem Sprachreiseveranstalter Sprachcaffe können Erwachsene einen Sprachaufenthalt in Spanien, Kuba oder Mexiko verbringen. Dafür stehen insgesamt sechs Sprachschulen und verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung. Auch Rundreisen, beispielsweise mit dem Mietwagen durch Mexiko, sind im Angebot.

Verschiedene Varianten
Bei der Wahl des Reiseziels könnten die länderspezifischen Unterschiede der spanischen Sprache möglicherweise eine Rolle spielen. Hochspanisch kann nur bei einem Sprachaufenthalt in Spanien gelernt werden, da das lateinamerikanische Spanisch gewisse Abweichungen zum europäischen Spanisch aufweist. Das liegt vor allem daran, dass es sich um ein großes Sprechergebiet handelt und seit der Kolonialisierung durch die Spanier Jahrhunderte vergangen sind.

Die Schriftsprache ist weitestgehend gleich geblieben, allerdings unterscheiden sich die Umgangssprachen und Dialekte der einzelnen Länder deutlich, vor allem in der Aussprache und im Wortschatz. Kubaner verschlucken beispielsweise viele Endungen und sprechen verhältnismäßig schnell und undeutlich. Daneben gibt es viele kubanische Redewendungen, die für Fremde zunächst unverständlich sein können. In Mexiko ist hingegen insbesondere in Küstennähe langsames Sprechen typisch und spiegelt die gelassene „Mañana-Mentalität“ wider.

Vokabelbeispiele
Jeder kennt ihn, schon ganze Filme wurden über ihn gedreht (Hangover) und wir alle haben ihn bereits ertragen. Die Rede ist vom Kater. Nicht etwa das putzige Haustier, sondern eben jener deutsche Begriff für den leidigen Tag nach dem erhöhten Alkoholkonsum wird mit ‚Kater‘ betitelt. Das spanische Äquivalent kann vielfältig bezeichnet werden. Innerhalb Lateinamerikas gibt es verschiedene Redewendungen, die eben jenen Gemütszustand beschreiben: Während die Kolumbianer ihn „guayabo“ und die Ecuadorianer ihn „chuchaqui“ nennen, sagen die Mexikaner „cruda“. Im Vaterland Spanien heißt die schlechte Verfassung nach übermäßigem Alkoholkonsum am Vortag dagegen schlichtweg „resaca“.

Dieses Beispiel ist stellvertretend für unzählige andere Redewendungen, die in den einzelnen spanischsprachigen Ländern existieren. Bei einem Sprachaufenthalt werden die neu erworbenen Sprachkenntnisse also oftmals von den landestypischen Ausdrücken geprägt und es werden automatisch „Insider Vokabeln“ gelernt. Lohnenswert ist ein Sprachaufenthalt zum Spanisch lernen in jedem Fall – egal, wo die Reise hingeht.

 

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Benita Glück - Cafeteratours

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