19. Juli 2012 4 19 /07 /Juli /2012 12:15

Reisebericht, unterwegs im Eje Cafetero

Liebe Benita, lieber Wolfgang, es waren zwei wunderbare volle Tagestouren mit Euch, mit denen Ihr mir einen sehr guten Eindruck in das kolumbianische Landleben, den Kaffeeanbau und die Natur ermöglicht habt.

Ihr habt mich sehr herzlich in Pereira empfangen und in das zauberhafte, sehr gepflegte „El Cortijo“ gefahren (die Zimmer sind sehr geschmackvoll und mit Du/WC ausgestattet) und mir in einem netten Gespräch eine kurze Einleitung zu den beiden folgenden Tagen gegeben.

Airport

Am nächsten Morgen die erste Tour (Start 7.30 Uhr): Erste Station in Quimbaya, dort schlenderten wir ein wenig über die Plaza. Dann fuhren wir nach Filandia, ein sehr
hübscher kleiner Ort, untouristisch und mit funktionierendem Kleinstadtleben und sehr angenehmer Atmosphäre, mehrere Kolonialbauten und einer hübschen Plaza. In Filandia steigen wir in den Willys-Jeep, der uns nach Salento bringt. Dies ist, und das ist nicht nur meine Meinung, eines der schönsten erhaltenen Kleinstädte Kolumbiens. Viele Kolonialbauten, sehr gut restauriert, viele freundliche Menschen und eine nette kleine „Calle Artesanal“, für die wir nachmittags auf der Rückfahrt noch Zeit haben.

Von Salento aus fahren wir zu einer „Bilderbuch“-Kaffeeplantage, die ökologisch Kaffee anbaut. Ein Familienmitglied führt uns durch den Kaffeeanbau, erklärt geduldig den mühsamen Anbau- und Ernteprozeß, weist auf die vielen uns unbekannten Pflanzen hin, die auch in der Kaffeeplantage wachsen, so auch verschiedene Orchideenarten und natürlich Bananen, die den Kaffeepflanzen Schatten spenden.

Nach der Tour am steilen Kaffeehang  besichtigen wir die traditionelle Weiterverarbeitung wie Waschung der Früchte, Schälung und Trocknung der Bohnen, traditionelle Röstung. Ein beeindruckender Prozeß und der vor Ort von uns selbst gemahlene Kaffee schmeckte vorzüglich und ist im Aroma mit  einem industriell hergestellten Kaffee nicht vergleichbar. Natürlich ist ein Päckchen Kaffee ein hervorragendes „Mitbringsel“.

Von hier aus fahren wir mit dem Willys-Jeep, mit einer Unterbrechung für einen Mittagsimbiß in einer typischen Bar, weiter zu den Cera-Palmen in das Valle de Cocora.

Jeeptour


Die höchsten Palmen, bis zu 60 m hoch, und der zweithöchste Baum der Erde. Diese Palmenart steht unter Naturschutz und ist der Nationalbaum Kolumbiens. Er wächst
kerzengerade hoch und ist unbedingt sehenswert. Hier ein herrlicher Spaziergang zu den 
Palmen, - dies kann man auch zu Pferd machen.

Cocora2

Rückfahrt mit dem Willys Jeep bis Salento, - Willys Jeep fahren hat mich begeistert und es ist eine Art Taxe für die Einheimischen.

Noch ein kurzer Einkaufsbummel in Salento, wo es sehr hübsches Kunsthandwerk zu kaufen gibt. Dann wurde es schon Abend und der Tag war gefüllt mit vielen wunderbaren Eindrücken.

Am zweiten Tag wieder früher Aufbruch in das Bergdorf Marsella. Ein sehr hübscher, gepflegter Ort mit vielen freundlich lachenden Menschen. Wir besuchen das „Kulturhaus“,in dem eine schöne Ausstellung mit vielen alten Fotos und alten Gegenständen aus der Gegend gezeigt werden. Gleichzeitig probt ein Jugendorchester (mit sehr guter Instrumentalausstattung) ehrgeizig für einen Wettbewerb unter der Leitung eines jungen engagierten Musiklehrers/Dirigenten. Eine entspannte und sympathische Atmosphäre.

Casa de la Cultura

Es folgt ein kleiner Mittagsimbiß in einem sehr netten Restaurant an der Straße.

Am Nachmittag Besuch der „Bonita-Farm“, viele exotische Schmetterlinge, ein Rundgang durch die Farm mit den vielen uns unbekannten Pflanzen und ihrer Wirkung in der Naturheilkunde. Besichtigung einiger Schlangen und Spinnen in Terrarien und Erklärung ihres Verhaltens bei der Begegnung mit dem Menschen.

Schon wieder ist es später Nachmittag, - die Touren sind vorbei und am nächsten Morgen geht es zum Flughafen.

Liebe Benita, lieber Wolfgang, habt Dank für Eure großartig organisierten Touren mit hervorragender Hintergrundinformation, auch über Kolumbien! Diese zwei Tage haben mir einen sehr guten Einblick in das kolumbianische Leben außerhalb der Großstadt vermittelt – es waren fröhliche Stunden mit Euch und alles liebevoll geplant und bedacht – Danke!

Ich empfehle Euch sehr gerne weiter!

Brigitte Schmitt-Tegge

 

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Benita Glück - Cafeteratours

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