7. Mai 2010 5 07 /05 /Mai /2010 13:49

Das sagten sich Giovanni und Roman aus der Schweiz - zwei sehr sympathische junge Schweizer, die bereits seit einigen Monaten in Südamerika unterwegs waren und als letzte Station ihrer Reise Kolumbien ausgewählt hatten.

 

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Wo sonst als in der Kaffeezone kann man den Kaffee authentisch erleben, kann man so viel über den Kaffee erfahren. Denn hier im Kaffeedreieck Kolumbiens wächst einer der besten Hochlandkaffees der Welt, der Arabica-Kaffee. Der Arabica Kaffee gilt  als besonders hochwertig mit feinem, ausgeprägtem Aroma - nicht umsonst nimmt er 61 % an der Weltkaffeeproduktion ein.

 

Bepackt mit guter Laune, Fotoapparat und strahlendem Sonnenschein ging es los in das Quindio auf die Kaffeefarm. An diesem Tag sollten wir nicht nur alles Wissenswertes rund um den Kaffeeanbau, das Ernten, Rösten und den Verkauf bekommen, nein Giovanni und Roman wollten „mehr“ vom Kaffee, wollten noch eine andere Sichtweise bekommen. Per Canopy * wollten sie über die Kaffeepflanzen „fliegen“. Aber dazu später.

 

Denn zuerst kam das Wissenswerte , der Kaffeeprozess und dann das Vergnügen – Canopy*.

Ist doch der Kaffeeanbau und die –ernte speziell in Kolumbien ein aufwendiger und noch ein traditioneller Prozess. Das heisst, hier wird alles rund um den Anbau, die Pflege und die Ernte manuell von Hand erledigt.

Und das ist sehr arbeitsintensiv, wie wir dann gleich erfuhren.

 

Den Kaffeeprozess als klassische Touristen erleben? Nein das ging natürlich nicht. Deshalb

lag schon unsere „Arbeitskleidung“ als Kaffeefarmer bereit.

 

Giovanni 04 10 016

 

 

 

 

 

 

  Besonders Giovanni war von einem einheimischen

  Farmer nicht mehr zu unterscheiden.

  Ein sehr lehrreicher Weg über den Kaffeeprozess

  begann. Von der Anzucht der Kaffeepflanze, über

  das Wachstum, die Pflege, die Ernte, das Rösten bis

  hin zum Probieren des fincaeigenen Kaffees, alles

  wurde sehr ausführlich beschrieben und erklärt.

 

 

 

 

Auch die Tatsache, dass dieser qualitätsmäßig hochwertige Kaffee  fast ausschließlich

in den Export nach Amerika und Europa geht. Wenn man also den „guten“ kolumbianischen Kaffee

Kaffeebohnen

genießen und kaufen möchte, dann ist das nur auf diesen Kaffeefincas möglich oder in ausgesuchten Insider-Cafés. Ansonsten heißt es „Tinto, Tinto“ trinken.

 

Nach einer kurzen Pause wartete schon das Abenteuer „das Fliegen per Stahlseil“  (Canopy) auf unsere Gäste. Die Canopy-Strecke auf dieser Kaffeefinca ist mit insgesamt 7 Stationen und ca. 2 km Länge eine der längsten Canopystrecken in Kolumbien und wie wir finden, eine der schönsten. Geht sie doch mitten durch die herrliche mit Kaffee- und Bananenplantagen gesäumte Natur.  

 

 

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* Canopy ist ein gespanntes Stahlseil an dem man sich mit einer Zugwinde inklusive einer Handbremse gleiten lässt und es geht bis zu 60 km/h schnell)

 

Aber wer denkt, dass anschließend Ausruhen angesagt und hier das Abenteuer zu Ende war, der täuschte sich. Denn Fliegen kann jeder, ob mit oder ohne Stahlseil.
Jetzt hieß es, Geschicklichkeit, Gleichgewicht und ein bisschen Mut zu beweisen. Auf einem Parcours in ca. 10 m Höhe warteten verschiedene Seilbrücken und Schwierigkeitsgrade auf uns. Nicht nur die Wärme trieb uns die Schweißperlen auf die Stirn..., Adrelanin ließ ebenfalls grüßen!   

 

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Unsere letzte Station des Tages auf der Finca war dann entspannter. Eine ebenso interessante wie landschaftlich überaus reizvolle Wanderung bildete den Abschluss dieses erlebnisreichen Tages.

 

Giovanni 04 10 111

 

Mit viel Wissenswertem über den

Kaffeeanbau Kolumbiens und zahlreichen

neuen Eindrücken und Erlebnissen endete

die „Coffee time“.

 

Ein paar Tage später mussten wir uns auch
von unseren netten Gästen Roman und
Giovanni verabschieden, ging es doch
für sie wieder weiter.

 

 


 

Aber vielleicht kommen sie eines Tages wieder zurück in die Kaffeezone, wer weiß. Wir würden uns freuen, sie wieder zu sehen! Es war eine sehr schöne Zeit mit Euch!

 

Giovanni 04 10 118

 

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