4. April 2011 1 04 /04 /April /2011 08:50

Gute gesunde Böden für gute und gesunde Lebensmittel sowie unbelastetes Trinkwasser stehen seit dem Jahr 2007 weltweit auf der oberen Bedürfnisliste und Kolumbien bietet sich hierfür nahezu auffällig an. Somit ist eine Kaufkombination von Finca mit einerseits Agrarpotenzial und andererseits als paradiesisches Erholungs- und Lebensinvestment eine gute Alternative zu Ländern wie Thailand.

Nachdem Kolumbien in der internationalen Bewertung immer höher klettert und langsam den Ballast von Vorurteilen und mediengesteuerten Sensationsnachrichten entsorgt, hat im Zeitraum 2009 bis Ende 2010 eine Zuwachsrate von 320 % im Immobiliensektor  mit Investoren, Privatanlegern oder Einwanderern aus vornehmlich USA stattgefunden und durch die Freihandelsverträge (2010/2011) mit der EU stoßen nun immer mehr Europäer dazu, die nicht nur eine gute Alternative zu Europa suchen, sondern ebenfalls nach Wertwachstum streben, während die Kaufkraft in der Eurozone stark nachlässt.

Damit steigen nun auch die Immobilienpreise in Kolumbien, denn steigende Nachfrage und internationale Wertangleichung sind die Grundlage für Immobiliengeschäfte schlechthin und nun kaum noch als spekulatives Risiko anzusehen. Die besten Wertwachstumszonen sind automatisch auch die besten und sichersten Zonen im Land, vor allem Gegenden wie das Kaffeedreieck, Antioquia und mehrere Zonen im Norden und Süden Santanders, der Großraum um die Hauptstadt Bogotá bis zu einem Radius von 100 km. Extrem risikobeladen bleiben die Immobilieninvestitionen an der Karibikküste Kolumbiens, den Süd- und Ostprovinzen sowie in den Gebieten, die auf Meeresspiegelhöhe liegen, da sich dort nicht nur gelegentliche Rebellenkämpfe abspielen, sondern ebenfalls Überschwemmungen und Krankheitsepidemien Sorgen bereiten; von dem schweren Infrastrukturproblem einmal ganz abgesehen.

Der Immobilienkauf hat immer zahlreiche Aspekte, die letztendlich Erfolg von sinnlosem Vorgehen unterscheiden und so stehen der Landimmobilie oftmals sehr fragwürdige Stadtimmobilien gegenüber, die bereits durch lokale Mechanismen mehr in eine Langzeitspekulation führen und sehr gründlich überdacht werden müssen. So sind Überschwemmungen in Cartagena oder in Santa  Marta z. B. Zeitbomben, die aus einer angeblichen Wohlstandsimmobilie in 24 Stunden Schrottwerte machen können. Ganze Distrikte in Bogotá, Cali, Medellin, Barranquilla, Buenaventura können große Wertverluste nach Strukturveränderungen der Städteplaner haben oder auch großen Wertwachstum erfahren. Gehen Sie einmal davon aus, dass niemand solche “Bonbönchen” anbietet.

Die Gewerbeimmobilie entwickelt sich besser als die Wohnimmobilie in den Städten. Hier sind es vornehmlich Industrieparks, Einkaufszentren, selbst offene Parkplätze und Transportumschlagplätze, die in dem aufstrebenden Land erste Renditen abwerfen und natürlich immer vorausgesetzt, eine entsprechende Infrastruktur ist vorhanden.

Noch gibt es keine nationalen Richtlinien für qm Landpreise und wird es auch wegen der unterschiedlichen geografischen Lagen kaum geben können. Lassen Sie sich da von niemandem bereden, sondern kaufen Grund, Boden und Haus immer nur direkt über den tatsächlichen Besitzer und vergessen Sie das Feilschen in Kolumbien nicht. Lassen Sie sich von vertrauenswürdigen Personen unterstützen (Übersetzungen, Recht, Grundbuchprüfungen, Notar, usw.) und suchen dabei mehr nach Kolumbianern als nach Gelegenheitsdeutschen. Die Kolumbianer sind alles andere als dumm und wissen oftmals besser als der Möchtegern Vermittler, warum bestimmte Zonen noch unterentwickelt sind oder warum bestimmte Zonen durch die Landesbevölkerung vorgezogen werden. Gute und bis zu 5 Hektar große Fincas kann man noch zu 100.000 Euro finden oder aushandeln, und im Bereich um die 50 bis 75.000 Euro findet man sehr viele und etwas kleinere Schnäppchen in den sicheren Gebieten Kolumbiens.

Nun gibt es sehr viele besondere Wachstumszonen, die im Zusammenhang mit entweder staatlicher oder gewerblich – privater Großinvestition stehen. Hier bleibt nach wie vor der Ring um Medellin und um Bogotá Hauptschwerpunkt und vereinzelte Hafenviertel in Barranquilla und Buenaventura schließen sich an. Es ist also logisch auch diesen beeinflussenden Faktor im Auge zu behalten.

Reine Ferienimmobilien ohne Zusatzwerte bleiben auch noch bis 2020 ein sehr schlechtes Geschäft hinsichtlich von Anlagewachstum, erst ab dann könnte eventuell mit einer großflächigen Tourismusbelebung kalkuliert werden und dazu muss man auch die Staatspläne über die notwendige Infrastrukturentwicklung kennen. Das heißt vor allem die Transportwege.

Cali hat als Agroindustriestadt sehr schwere Einbussen gehabt und wird sich ebenfalls in die Vorzugsplätze einreihen, sobald sich der Schleier um die lokale Politik und Korruption gehoben hat. Die Zuckerkammer Kolumbiens, nun ebenfalls Hauptlieferant von Ethanol und den sonst üblichen Agrarprodukten tropischer Kategorie, Umschlagplatz von Rohstoffen aus dem Bergbau (wie Medellin ebenfalls) und die relative Nähe zum Hafen von Buenaventura, der größte Industriehafen an der gesamten südamerikanischen Pazifikküste, wird in der zweiten Wachstumswelle berücksichtigt, wie ebenfalls Bucaramanga, Pasto und Barranquilla.

Ein Hof, der in Deutschland schnell seine 2 Mio Euro kostet und in Kolumbien für 100. - bis 150.000 Euro zu haben ist,  klingt doch schon ganz ordentlich. Rechnen Sie aber die vierfachen Ernten dazu, die in Kolumbien dank dem Klima möglich sind, gute lebendige Böden und einwandfreies PH im Bewässerungssystem, dann fragt man sich eigentlich, ob es nicht besser ist, das man die ganzen Ausländer mit Schreckensnachrichten  von Kolumbien auch weiterhin entfernt hält. Zu schnelles Wachstum treibt die Preise zu schnell und zu hoch, was unter der lokalen Volkswirtschaft katastrophale Auswirkungen haben wird. Denn die wirklichen Wachstumsmärkte, die nun noch auf der Weltbühne übrig geblieben sind, ist die Andenkette mit Kolumbien, Peru und Chile und vereinzelte Inseln in Afrika und Asien. Und warum sollten die einst ausgebeuteten Völker nun auch noch den kapitalgesteuerten Ausländer umarmen, der mit seiner Kaufintensität wie dazumal in Spanien 80 % aller Reichtümer einfach gekauft hat?

Das offizielle Wachstum Kolumbiens in den letzten 10 Jahren lag um 4,5 bis 6 % bei gleichzeitigem Rückgang der Auslandsverschuldung. Kein einziges Land in Europa oder Nordamerika kann solche Stabilität nachweisen. Schauen wir aber auf die nichtregistrierten Kreise von internem Wachstum legen wir nochmals 2 bis 2,5 % nach (Schattenwirtschaft).

Kolumbien ist ein Staat, der sich von allen anderen sehr stark abhebt und nicht nur als einziger sehr USA-betont entwickelt, sondern nun ebenfalls EU- und Asien-Verbindungen herstellte, die alle auf eine tiefe zukünftige Verflechtung hindeuten. Bevor es dann wirklich in die lang befürchtete und endgültige Globalisierung der Erde geht, bezeichne ich die Vorgänge gerne als den letzten machbaren Goldrausch der Weltwirtschaft. Und der findet bereits statt.

Reisen Sie nach Kolumbien und starten Sie Ihre eigene persönliche Entdeckungsreise zuerst und treffen dann Entscheidungen. Ansonsten brauchen Sie auch nicht in Kolumbien wohnen, um an den Immobilienwachstümern teilzunehmen, denn es gibt Immobilienfonds, Privatpools bis hin zu den Regenwaldschützern, die alle gerne Anleger aufnehmen und auch anständig arbeiten. Machen Sie es selber nicht, seien Sie gewiss, dass Ihre Hausbank das lange schon macht und Ihnen nichts abgibt. (Ein Artikel von: H.G.L.)

Mehr Infos zum Immobilienkauf und Investments in Kolumbien finden Sie bei unserem Partner Hallo Casa. Auch das Interview bzgl. Invest in Colombia ist lesenswert.

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Benita Glück - Cafeteratours

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