5. März 2010 5 05 /03 /März /2010 06:05

 ... erwartete uns in dem schmucken Dörfchen „Roldanillo“ unweit von La Union. Ein Museum, des weit über die Landesgrenze hinaus sehr berühmten, kolumbianischen Malers „Omar Rayo“.
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1928 in Roldanillo (Kolumbien) geboren, begann er seine Karriere 1947 als Maler. Er studierte Malerei in den verschiedensten Ländern Lateinamerikas. Um sein künstlerisches Wirken und Schaffen zu vertiefen, lebte er in den verschiedensten Ländern Lateinamerikas, bevor es ihn 1960 endgültig nach New York zog. Dort lebte er fast 40 Jahre. Aber sein Heimatland Kolumbien ließ ihn nie wirklich los.

La Union 105

Unzählige Ausstellungen auf dem nord- und südamerikanischen Kontinent sowie in Europa zeichneten seinen erfolgreichen Weg. Vor allem seine Ausstellungen in New York, Washington D.C, Miami, Chicago, Oklahoma usw. und natürlich auch in Bogotá (Kolumbien) waren überaus erfolgreich.
In einem kleinen, feinen Museum in seinem Geburts und Heimatdorf Roldanillo sind einzelne Werke des Malers sehr schön in Szene gesetzt, gegliedert nach seinem künstlerischen Schaffen.

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Zwei weitere bedeutungsvolle kolumbianische Künstler finden mit ihren Werken in diesem Museum ebenfalls einen würdigen Platz. Der Schriftsteller Carlos Villafañe, ein Wegbegleiter und enger Freund des Malers und Werke einer jungen Malerin, die ebenfalls in Roldanillo geborgen wurde und ihr künstlerisches Schaffen diesem Museum widmet. Was für ein Glück wir an diesem Nachmittag hatten, erfuhren wir wenig später. Mit seinen 81 Jahren ließ es sich Omar Rayo nicht nehmen, gerade an diesem Nachmittag in seinem Museum vorbei zu schauen. Das war für uns natürlich ein großartiges Erlebnis, den berühmten Maler persönlich kennen zu lernen. Er stand uns für Fragen zur Verfügung und ein Erinnerungsfoto war auch inklusive.             

La Union (1)
Natürlich war er auch neugierig, was wir so machen und wo wir denn herkommen. Auf meine Antwort, ich komme aus Deutschland aus Ulm, war er hoch erfreut. Er kannte Ulm von seinen künstlerischen Stationen her und wusste, Ulm ist die „Einstein-Stadt“. Er ist eben ein vielgereister Mann. Auch hier ging wieder ein erlebnisreicher Tag mit unvergesslichen Eindrücken zu Ende.

 

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Benita Glück - Cafeteratours

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