30. Juli 2010 5 30 /07 /Juli /2010 21:57

Eine Öko-Farm in Kolumbien, noch dazu eine Vorzeige-Farm, das hörte sich doch richtig interessant an. Die Neugier war geweckt und so begeben wir uns auf Erkundungsfahrt. Dieses Mal in das Departement Quindio. Wir hatten an diesem Tag einen ecuadorianischen Studenten mit an Bord. Ihn interessierte diese Öko-Farm ebenfalls brennend.

Im Vorfeld hatten wir schon ein wenig über Mama Lulu recherchiert, doch bei unserem Eintreffen wurden unsere Erwartungen noch übertroffen.

Gewachsen in vielen Jahren, mit viel Liebe zum Detail gepflegt und erweitert, präsentiert sich die Farm auf einer Fläche von ca. 8 000 m². Man bekommt sofort den Eindruck, auf diesem Kleinod wird dieser Ökoanbau förmlich zelebriert.

Gut erreichbar, ca. zwei km abseits der Hauptstraße lädt die Granja zu einem interes-santen Besuch für alle Öko-Liebhaber und Individualisten ein.

27.07.10 Granja mama Lulu (82) 

Sie empfängt ihre Gäste mit einem gemütlichen Restaurant, wo man auf Vorbestellung gut essen kann.

Über dem Restaurant befinden sich die landestypisch eingerichteten Gästezimmer. Die Duschen/WC's befinden sich jeweils auf den Etagen zur Gemeinschaftsnutzung und sind originell designt. Die Innenarchitektur erinnert von den Formen und Farben her an Hundertwasser. Irgendwie lässt er hier grüßen.

27.07.10 Granja mama Lulu (20)

Die Veranda im 1. Stock bietet einen imposanten Blick in die idyllische Natur inklusive Naturkonzert der tropischen Vögel und Grillen.

27.07.10 Granja mama Lulu (22)   

Des Weiteren bietet die Finca ein Auditorium für Veranstaltungen und Seminare mit einer Kapazität von ca. 100 Personen, natürlich stilgemäß inmitten tropischer, naturbelassener Umgebung. Ebenfalls erwähnens- und empfehlenswert ist der Öko-Pfad der Finca. Er vermittelt hautnah sehr lehrreich das Funktionieren dieses in sich geschlossenen Öko-Kreislaufes.

Bestens geeignet ist diese Öko-Finca für längere Aufenthalte, um so das Leben, die Bewirtschaftung und die Ruhe dieser Granja zu erlernen, zu erleben, zu genießen. Seit ca. 30 Jahren wird die Granja ökologisch bewirtschaftet. Mit eigener Wasseraufbereitung, Kompostierung, Bio-Gas Erzeugung und der Haltung von zwei Kühen, ein paar Schweinen, Kaninchen, Hühnern, Fischen etc.

Touristisch gesehen, ist diese Granja ein Muss für alle Gäste, die abseits von Stress, Verkehr und Lärm in diesem Idyll die Ruhe und das Leben auf einer ökologisch ausgerichteten Farm erleben möchten. Gerade deshalb bietet sich hier ein längerer Aufenthalt an. Wer aber gern einmal reinschnuppern möchte, kann dies in Form eines Tagesausfluges tun.

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Benita Glück - Cafeteratours

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