23. Juli 2011 6 23 /07 /Juli /2011 16:55

Auf unseren Erkundungstouren für neue, attraktive Ziele in der Kaffeeregion begegnet uns immer wieder diese faszinierende Fauna und Flora mit ihrer immensen Artenvielfalt an Pflanzen sowie Tieren und hier vor allem die Insekten und generell natürlich die großartige Landschaft.

Beim genauen Hinschauen allerdings entdeckt man auch oft interessante Details, die als Zeugnisse einer langen, kolonialen Geschichte Kolumbiens nur darauf warten, entdeckt zu werden.

So waren wir kürzlich nach über einem Jahr wieder im Bergdorf Santuario in unserem Departament Risaralda unterwegs. Unglaublich viel hat sich in der Zwischenzeit getan. Die Plaza wurde herausgeputzt, im Dorfkern wurden die kolonial sehr gut erhaltenen Häuser wunderhübsch und aufwändig renoviert, der ehemalige alte Einkaufsmarkt bekam ein übersichtliches und sehr sauberes Angesicht.

Da man in der Kaffeeregion mit seinen herzlichen und offenen Menschen selten länger als 5 min. allein auf der Straße steht, wurden wir auch hier wieder binnen weniger Minuten von den Einheimischen angesprochen. Fernando - so hieß er - erzählte uns sehr viel  Interessantes von der Geschichte des Dorfes aber auch aus der Umgebung.

Und vor allem von deutschen Einwanderern, die sich hier in Santuario im Jahr 1930 niederließen. Bei einem leckeren Cappuccino in einem Café an der Dorfplaza  wurde es dann beschlossene Sache. Er führt und zu diesem „deutschen“ Haus, welches damals der Ingenieur, Herr Garner, ursprünglicher Name „Gärtner“, gebaut hatte. Schon der Zugang zum Haus, der gesäumt war von tropischen Blumen und Pflanzen lies erahnen, was für ein Schmuckstück dieses Haus wohl früher gewesen sein muss. Zum Anwesen gehörten auch Kaffeeplantagen.

Die Lage des Anwesens ist wunderschön, jedoch ist das verlassene Haus renovierungsbedürftig.

Die Alcaldía von Santuario würde eine Renovierung gern sehen. Doch dazu fehlen die Mittel. Idealerweise könnte hier ein Museum entstehen, um die koloniale Zeitgeschichte Kolumbiens zu dokumentieren. Oder aber es könnte auch mit  entsprechenden finanziellen Mittel ein Privathaus mit integriertem privaten Museum entstehen.

Hier weitere Fotos des Anwesens

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Benita Glück - Cafeteratours

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