5. April 2010 1 05 /04 /April /2010 10:02

Nein, es war kein Aprilscherz als wir am Donnerstag, 01. April auf Gold- und Salzsuche gleich hinter dem Gelände der Technischen Universität von Pereira gingen. Mit Michael, einem hier in Pereira ansässigen Geologen, unternahmen wir eine Wanderung zu den vielen jahrtausend alten Salzquellen, die er selbst im Jahre 2003 hier wieder entdeckt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat.

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Die Tour ging auf einem Trampelpfad quer durch die urwüchsige Natur hinunter zu einem kleinem Fluss, dem Rio Quebrada El Cocho. Von hier aus liefen wir flussabwärts am Flussbett entlang und mussten immer wieder gute Kondition und Standfestigkeit beweisen.
Wir waren in der Natur und in keinem angelegten Abenteurerpark :-).

Unterwegs trafen wir auch auf ein paar Hobby-Goldsucher.

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Und tatsächlich. Stolz zeigten sie uns ihre Ausbeute, die sie in der letzten Woche gemacht hatten.

Aber wir sahen noch mehr! Eine Vielzahl an herrlichen Schmetterlingen, Vögeln und Pflanzen, ja sogar wildwachsende Tomaten am Flussufer. Also, für den "kleinen" Snack zwischendurch, hat die Natur hier in Kolumbien immer etwas zu bieten. 

Dann zeigte uns Michael endlich das Gold. Mit dem Hammer schlug er verschiedene Steine auf. Der große Goldfund war zwar nicht dabei, aber es war überaus interessant, es golden schimmernd in den Steinen zu sehen. 

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War es Gold? Durchaus möglich, denn unser Geologe schätzt den Goldgehalt auf immerhin 10 g/ Tonne Gestein.

Weiter ging es durch die üppige Natur zu den ehemaligen Salzquellen. Mitten im dichten tropischen Pflanzengewirr zeigte uns Michael dann die Ausgrabungen der Salzquellen. Mittlerweile schon fast wieder zugewachsen, fanden wir archäologische Fragmente von den damaligen Salzkrügen und Gebrauchsgegenständen. Wo in der Welt kann man nur mit einem Hammer als archäologische Ausrüstung bewaffnet tatsächlich jahrtausendalte Scherben von Besiedelungen selbst ausgraben? Hier in Kolumbien!   

Die Besiedlung dieser Gegend liegt nachweislich 7000 Jahre zurück. Nur wenige Einheimische kennen die Geschichte ihres Landes, kennen die verborgenen grandiosen Schätze. Dieses Land bietet noch so viele Schätze, historische Geschichten usw., die nur darauf warten, entdeckt und für die Nachwelt erhalten zu werden.

Den großen Goldfund haben wir nicht landen können, doch eines ist sicher. Wir werden selbst wieder auf Goldsuche im Rio Quebrada El Cocho gehen, versuchen neue Insektenarten zu entdecken, die Vogelwelt beobachten und nach exotischen Pflanzen Ausschau halten.

Hier noch weitere Bilder von dieser Tour und hier etwas für die fachkundigen Geologen.

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Benita Glück - Cafeteratours

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