
Welche Art des Tourismus bieten wir an?
Zum einen möchten wir nicht den gängigen Trends des Massentourismus folgen, sondern einen eigenen Trend in Harmonie mit der Natur kreieren.
Wir wollen nicht beurteilen, ob unser Angebot unter den Begriff „Ökotourismus“ fällt. Ein oft genutztes (und oft missbrauchtes) Schlagwort, für das es bisher keine allgemeinverbindliche Definition gibt.
Vielmehr verstehen wir unsere Angebote als ökogerechten Tourismus, was natürlich nicht ausschließt, dass wir uns an bestehenden Modellen des Ökotourismus orientieren.
Ökogerechter Tourismus – das klingt zunächst einmal sehr gut. Aber was steckt nun konkret dahinter?
Klar, wir können unseren Gästen natürlich nicht vorschlagen, der Umwelt zu Liebe nach Kolumbien zu laufen bzw. zu schwimmen. Das würde dann doch etwas zu lange dauern, ehe man hier die prachtvollen Landschaften auf einer Kolumbienreise genießen kann.
Aber Scherz beiseite. Worum geht es uns konkret?
Kolumbien hat sich dem Ökotourismus verschrieben. Und den möchten wir unterstützen, weil es unserer Meinung nach genau die richtige Art des Tourismus für dieses Land ist, um hier einen Urlaub in der Ursprünglichkeit erleben zu können, wie man ihn sonst in dieser Welt nur selten findet.
Wir bieten keine Programme und Angebote in abgeschotteten „Hotel- Festungen“, sondern einen individuellen Urlaub mit Erlebnissen in der gewachsenen Natur und mit Bezug zur einheimischen Bevölkerung.
Die Natur steht bei allen unseren Angeboten im Mittelpunkt. Sei es, um die Schönheit der Natur zu bewundern (z.B in Nationalparks oder bei Tierbeobachtungen) oder bei sportlichen Aktivitäten in der Natur. Unsere Touren finden in sehr kleinen Gruppen von max. 5 Personen statt um damit eine möglichst geringe Belastung der Natur zu gewährleisten.
Natürlich konnten und können wir nicht verhindern, dass in die Natur eingegriffen wurde, um diverse Aktivitäten, wie
z.B. Canopy überhaupt möglich zu machen.
Aber das Wichtigste dabei ist, dass die Natur im Wesentlichen in ihrer Ursprünglichkeit erhalten wurde und darüber hinaus, dass dadurch der einheimischen Bevölkerung als Betreiber dieser
Anlagen eine alternative Einnahmemöglichkeit geschaffen wurde.
Genauso, wie wir Übernachtungsmöglichkeiten in typischen Kaffee- Fincas anbieten, deren Besitzer in der Regel
Kaffeebauern sind. Diese haben ihre Unterkünfte in niveauvolle Gästehäuser umgestaltet, um neben dem Kaffee- Anbau auch vom Tourismus leben zu können. Das schont die ursprüngliche Natur, weil sie
ihre Plantagen dadurch nicht endlos weiter ausdehnen müssen und eine alternative Einnahmequelle zum Kaffee- Anbau haben.
Zudem ermöglicht das unseren Gästen, einen authentischen Kontakt mit der ein-heimischen Bevölkerung auf ihrer Kolumbienreise hautnah mitzuerleben.