Kaffee – Geschmack und Leidenschaft aus Kolumbien!
Hier im Herzen Kolumbiens – im Kaffeedreieck – wächst einer der besten, milden Hochlandkaffees der Welt. Und dieser Kaffee wird natürlich auch in Kolumbien in den verschiedensten Varianten getrunken, wie Café con Leche, Espresso, Cappuccino etc.
Am beliebtesten ist jedoch traditionsgemäß in Kolumbien der kleine Schwarze, der „Tinto“. Frisch geröstet und zubereitet, trinkt man ihn zu allen Tages- und Nachtzeiten. Und nicht nur zu Hause, im Café oder in der Bar, nein einfach zwischendurch auf der Straße, direkt vom Kaffee-Jeep.
Stilgemäß wird der Kaffee zubereitet in den traditionellen kolumbianischen Kaffeemaschinen, die direkt aus dem Anbaugebiet des Hochlandkaffees Kolumbiens kommen.
ist ein traditioneller Hersteller
dieser originellen Kaffeemaschinen in Pereira.
Die Symbiose von einem der besten Hochlandkaffees der Welt, zubereitet in diesen originellen Schmuckstücken bedeutet echter Kaffeegenuss!
Mit jeder Tasse Kaffee fühlt man sich hineinversetzt in die Hochlagen des Kaffeeanbaus, fühlt man die Exotik dieses wohlschmeckenden Getränkes.
Würde ein solches Schmuckstück nicht das Café, die Bar oder die eigene Küche bereichern? Dazu passend mit einer eigenen Röstmaschine, mit der ich vorher den Rohkaffee individuell rösten kann nach meinem Geschmack? Das ist wahrhaft ein einzigartiges Kaffee-Erlebnis!
Die Kaffeemaschinen gibt es in verschiedensten Ausführungen. Die „kleinen“ Maschinen gibt es ab 10 l bis 15 l und die „großen“ mit 25 Liter Boilervolumen.
Übrigens, sind diese Maschinen rein als Dekoration ebenfalls ein attraktiver Blickfang.
Nachfolgend ein paar technische Daten der Cafexpress-Maschinen, hergestellt von Pedro Nieto Ramírez in Pereira.
Tostadoras para Café
- wahlweise Gas und/oder 230 V
- Röstmenge in 30 min – 500 g
Máquina Vertikale:
- wahlweise Gas und/oder 230 V
- Boilervolumen 10, 15 und 25 Liter
- ein oder zweigruppig
- Messing oder Chromdesign
...mit dichter, tropischer Natur - Ein Stück Urwald Kolumbiens
Von einem Freund hatten wir gehört, dass es unweit von Pereira ein Naturreservat geben soll, in dem man auf einem Pfad ca. 14 Wasserfälle, von groß bis klein, in fast unberührter Natur entdecken kann.
Schnell war dieser Ausflug geplant, Freunde eingeladen und der Guide für die Tour organisiert.
Wir waren alle sehr gespannt, was uns hier erwartet. Ist dieser Wanderpfad tatsächlich so grandios und abenteuerlich, wie man erzählte?
Am Anfang war alles noch unbeschwert. Wir trafen uns mit dem Guide in einem Café und der „Tinto“ sollte uns rüsten für die Wandertour. Und die ging schon mal gut los. Denn es hieß, elektrische Weidezäune ohne Schaden gut zu überwinden, je nach Geschicklich- und Beweglichkeit des Einzelnen. Mal durchkriechen, mal mit einem gekonnten Stretch oben drüber.
Bereits hier konnten wir erahnen, dass diese Wandertour ein voller Erfolg werden würde, denn die Ausblicke von hier oben in die umliegende Natur waren schon wunderschön.
Nun ging es immer tiefer in den „Bosque“ hinein und die ersten Schweißperlen standen uns auf der Stirn, nicht nur wegen der Wärme und der Anstrengung, sondern nun war für alle Teilnehmer auch besondere Aufmerksamkeit geboten.
Jetzt wechselte der Wanderweg tatsächlich in einen Pfad, der uns durch das Dickicht des Urwaldes führte, mit Lianen, übergroßen Farnen, Bromelien, Kletterpflanzen, Epiphyten und vielem mehr. Und natürlich gab es immer wieder eine Reihe von kleineren Pflanzen und Moose zu entdecken.
Eine Machete ...? Nein, die hatten wir nicht dabei. Sie hätte uns aber hier sehr gute Dienste erwiesen. Ein Seil ...?. Hatten wir auch nicht dabei. Das hätten wir ebenfalls gut gebrauchen können. Denn die oft engen, rutschigen Pfade und Hänge waren nichts für Ungeübte. Manchmal entschied man sich, lieber auf dem Hosenboden hinunter zu rutschen oder gleich die Schuhe auszuziehen. Denn die Gefahr der nassen Füße lag bei einer gefühlten Wahrscheinlichkeit von 99 %.
Dafür wurden wir alsbald von dem ersten wunderbaren Anblick eines herrlich rauschenden Wasserfalls belohnt.
Ruben konnte der Versuchung nicht widerstehen, sofort ein erfrischendes Bad in der natürlichen Badewanne zu nehmen. Wir anderen waren wohl alle „Warmduscher“. Keiner von uns wollte ihm in dem kühlen frischen Nass Gesellschaft leisten.
Aber es warteten noch weitere Wasserkaskaden auf uns und so ging der Fußmarsch weiter. Unsere Anstrengungen wurden immer wieder durch fantastische Naturschauspiele der herabstürzenden Wasserfälle belohnt.
Diese Natur ist teilweise so ursprünglich und die Natürlichkeit der Wasserläufe mit ihren kleinen Naturbecken so romantisch, dass man sich zeitweise in einer Kulisse für einen Märchenfilm mit Feen und Elfen wähnt.
Wir alle haben diese großartige Natur genossen! Und auf dem Rückweg gab es
kolumbianische Lebensfreude pur! Mit Musik und einer kurzen Merengue-Einlage während der Fahrt ging es zufrieden, glücklich und mit neuen Erlebnissen und Eindrücken zurück nach Pereira.
Diese Wandertour ist tatsächlich etwas besonderes, herrliche unberührte Natur und abenteuerlich!
Eine Öko-Farm in Kolumbien, noch dazu eine Vorzeige-Farm, das hörte sich doch richtig interessant an. Die Neugier war geweckt und so begeben wir uns auf Erkundungsfahrt. Dieses Mal in das Departement Quindio. Wir hatten an diesem Tag einen ecuadorianischen Studenten mit an Bord. Ihn interessierte diese Öko-Farm ebenfalls brennend.
Im Vorfeld hatten wir schon ein wenig über Mama Lulu recherchiert, doch bei unserem Eintreffen wurden unsere Erwartungen noch übertroffen.
Gewachsen in vielen Jahren, mit viel Liebe zum Detail gepflegt und erweitert, präsentiert sich die Farm auf einer Fläche von ca. 8 000 m². Man bekommt sofort den Eindruck, auf diesem Kleinod wird dieser Ökoanbau förmlich zelebriert.
Gut erreichbar, ca. zwei km abseits der Hauptstraße lädt die Granja zu einem interessanten Besuch für alle Öko-Liebhaber und Individualisten ein.
Sie empfängt ihre Gäste mit einem gemütlichen Restaurant, wo man auf Vorbestellung gut essen kann.
Über dem Restaurant befinden sich die landestypisch eingerichteten Gästezimmer. Die Duschen/WC's befinden sich jeweils auf den Etagen zur Gemeinschaftsnutzung und sind originell designt. Die Innenarchitektur erinnert von den Formen und Farben her an Hundertwasser. Irgendwie lässt er hier grüßen.
Die Veranda im 1. Stock bietet einen imposanten Blick in die idyllische Natur inklusive Naturkonzert der tropischen Vögel und Grillen.
Des Weiteren bietet die Finca ein Auditorium für Veranstaltungen und Seminare mit einer Kapazität von ca. 100 Personen, natürlich stilgemäß inmitten tropischer, naturbelassener Umgebung.
Ebenfalls erwähnens- und empfehlenswert ist der Öko-Pfad der Finca.
Er vermittelt hautnah sehr lehrreich das Funktionieren dieses in sich geschlossenen Öko-Kreislaufes.
Bestens geeignet ist diese Öko-Finca für längere Aufenthalte, um so das Leben, die Bewirtschaftung und die Ruhe dieser Granja zu erlernen, zu erleben, zu genießen.
Seit ca. 30 Jahren wird die Granja ökologisch bewirtschaftet. Mit eigener Wasser-aufbereitung, Kompostierung, Bio-Gas Erzeugung und der Haltung von zwei Kühen, ein paar Schweinen, Kaninchen, Hühnern, Fischen etc.
Touristisch gesehen, ist diese Granja ein Muss für alle Gäste, die abseits von Stress, Verkehr und Lärm in diesem Idyll die Ruhe und das Leben auf einer ökologisch ausgerichteten Farm erleben möchten. Gerade deshalb bietet sich hier ein längerer Aufenthalt an. Wer aber gern einmal reinschnuppern möchte, kann dies in Form eines Tagesausfluges tun.
Kaffee ist das Hauptthema im Eje Cafetero, dem so genannten Kaffeedreieck. Von hier kommt er also her, einer der köstlichen Senseo-Kaffee's. Das wollten wir uns ansehen:
Edler Hochlandkaffee – Wie und wo wächst er?
Kaffee ist Genuss
und Leidenschaft. Für viele von uns beginnt der Tag mit einer Tasse frisch duftenden und köstlich schmeckenden Kaffee. Er begleitet uns den ganzen
Tag hindurch und bildet z.B. den Abschluss als Digestif nach einem guten Abendessen.
Die Vielfalt und der Geschmack des Kaffees ist riesengroß. Einfluss darauf haben z. B. die
klimatischen Bedingungen, wo der Kaffee wächst, wie er geerntet und wie er weiter verarbeitet wird.
Hier in der Kaffeeregion können Sie auf einer der vielen bezaubernden Kaffeefarmen den aufwendigen
Kaffeeprozess hautnah kennen lernen. Wir haben für Sie vier verschiedene interessante Kaffeerouten ausgewählt.
1. Kaffeeprozess und Abenteuer auf der Hacienda Bosque del Samán im Quindio
2. Kaffeeprozess kommerziell auf der Farm Recuca im Quindio
3. Kaffeeprozess traditionell auf der Hacienda Guayabal im Departement Caldas
4. Kaffeeprozess industriell auf der Hacienda Venecia, zugleich
auch Lieferant für
einen der Senseo-Kaffees
Entscheiden Sie selbst, welche Kaffeeroute Sie nehmen möchten und erfahren sie etwas über Anbau und Herstellung von Kaffee.
Nähere Infos auf unserer Seite Tourangebote