In Kolumbien und speziell in der Kaffeezone sind die Kaffeebauern (Campesinos) mit Jeeps ausgerüstet. Baujahr? Nun, manchen sieht man die "Jahre" gar nicht an, sind sie doch teilweise, vor allem für Touristenausfahrten sehr gut aufgemotzt. Die Willys Jeep´s stammen aus den 40-er Jahren. Aber es fahren auch Suzuki, Toyota und Carpati Jeeps aus Russland. Hier ein paar Bilder, wie ein Jeep beladen wird und natürlich auch durch die Berge fährt, um die Bauern von ihrem Land zum Markt und auch wieder zurück zu bringen. Gekaufte Eier werden sicherheitshalber auf der Motorhaube transportiert.
Es wurden schon 40 Personen auf, im und um einen Carpati Jeep gezählt! Plus Gepäck, selbstverständlich. Wer möchte eine solche "Spritztour" einmal mitmachen?
Das ganze kostet für die Passagiere ca. 6000 COP. (ca. 2,30 €) pro Person.
Ich glaube für die Eier gibt es keine Übergepäckregelung...
Mit einem Unternehmen in Pereira haben wir einen zuverlässigen Partner gefunden, mit dem wir Ihnen die Möglichkeit bieten, Kolumbien individuell mit einem Mietwagen zu „erfahren“. Die Palette der Fahrzeuge reicht von einem kleinen 4-Sitzer bis zu einem geländegängigen Offroader. (siehe Fotos)
Welche Dokumente benötigt man? Den Reisepass, einen internationalen Führerschein sowie die Kreditkarte. Mit dem internationalen Führerschein kann man bis 3 Monate nach Einreise in Kolumbien unterwegs sein.
In Südamerika, speziell in Kolumbien entsprechen die Verkehrsregeln in etwa denen in Europa. Nur werden sie weniger eingehalten. Hier herrscht eher noch das Prinzip, wer zuerst kommt, fährt zuerst. Allerdings mit größerer Rücksichtnahme. In größeren Städten, wie z. B. Pereira, Medellin, Bogotá etc. ist das Fahren durch die Verkehrsdichte mit einem gewissen Risiko verbunden.
Wir empfehlen aus Sicherheitsgründen keine Nachtfahrten. Nicht wegen den noch so oft gepflegten Klischees der Entführungen und Überfälle. Diese sind in den Touristenzentren kein Thema, sondern wegen der Fahrweise der Einheimischen und der bisweilen etwas schadhaften Strassen sowie den eingebauten Boden- erhebungen, die zur Geschwindigkeitsreduzierung dienen sollen und als solche gerade nachts nicht sofort erkennbar sind. Denn diese Bodenerhebungen erlauben oftmals gerade Schrittgeschwindigkeit!
Mit diesen Tipps und wunderschönen Fahrtrouten durch die Kaffeezone wünschen wir Ihnen heute schon eine gute Fahrt mit einem Chevrolet oder Offroader!
Eine Geschichte ohne Ende, denn ein Ende ist nicht absehbar. Diese Jeeps wurden für die Ewigkeit gebaut. Willys Jeeps, ein Markenzeichen unserer Region!
Die ersten Jeeps kamen im Jahre 1946 für militärische Zwecke nach Kolumbien. Sie wurden vom kolumbianischen Verteidigungsministerium importiert und wurden bald sehr bei den kolumbianischen Kaffeebauern beliebt, die in diesem Fahrzeug die erforderlichen Qualitäten für die schwierigen Straßenverhältnisse in den bergigen Regionen des Landes sahen. Die Fahrzeuge wurden in den 50er Jahren noch mit Winden vorn, Riemenscheiben für Kraftwerke, Mühlen, Wasserpumpen und Kaffee- Schäler ausgerüstet. Und manche mit Pflügen und Rechen, als Ersatz für die Ochsen in der Landwirtschaft.
Gefolgt von den ersten Versionen kamen in den 60er Jahren weitere Jeeps in neuen Varianten nach Kolumbien. Andere Aufbauten, längere Versionen, stärkere Motoren.
Auch das Militär setzte sie ein. Waren sie doch perfekt geeignet für die zerklüftete Topografie des Landes.
Neben dem Transport von Kaffee wurden und werden die Jeeps für den Transport vieler anderer landwirtschaftlicher Erzeugnisse verwendet.
Transportiert werden:
- Kaffee, Bananenstauden und vieles andere Obst und Gemüse.
- Hausrat, Körbe, Schränke
- Tiere
- manchmal wird das ganze Umzugsgut darauf verstaut.
Auch als Personentransport werden sie heute noch regelmäßig eingesetzt.
Nicht selten sitzen und stehen 10-25 Menschen im, auf, neben, vorn, hinten und auf dem Dach eines Willys. Aufgrund dieser Eigenschaft sind die Jeeps auch lokal in spanischer Sprache bekannt: "mulitas Mecánicas" (oder mechanische Maultiere).
Mittlerweile ist der Willys zu einem Wahrzeichen der Kaffee-Kultur geworden. Liebevoll restaurierte Jeeps werden zum Transport für Touristen eingesetzt.
Im Februar 2006 wurde ein Guinness Welt Rekord für die längste Parade von Willys Jeeps aufgestellt. Beteiligt waren mehr als 370 Willys.
Videos zur Yipao-Parade:
Hier geht es zu weiteren Infos und Bildern des Willys Club´s COLOMBIA
Vielfältiger, geschmackvoller, farbenfroher und gesunder Reichtum
Kolumbiens Früchte findet man sowohl in den Auslagen der Supermärkte, in großen oder kleinen Tiendas de frutas, auf Marktplätzen oder aufgetürmt auf den antik anmutend auf Holzwagen, feilgeboten durch fliegende Händler. Die Früchte werden teilweise auch richtig zur Schau getragen, in speziellen Obstschalen auf den Köpfen der folklorisch bekleideten Obstverkäuferinnen der Karibik oder den Palenqueras. Sie werden auch als saftige Obstsalate in den so genannten „bolsitas de frutas“ angerichtet oder als köstlich schmeckende Fruchtsaftgetränke angeboten.
In der Natur trifft man sie in grünem und reifem Zustand auf Bäumen und fruchtbaren Äckern. Die Früchte Kolumbiens sind eine weitere köstliche Art, die Lieblichkeit des Landes kennen zu lernen.
Granadilla/Grenadilla
Es gibt unzählige Früchte in allen Formen, Größen, Geschmacksrichtungen und Farben wie grün, rot, gelb oder der, die ihr den Namen gibt: Naranja (Orange), Mora (Brombeere) oder Mandarine. Manche von ihnen, wie z. B. die uns in Europa auch bekannte Granadilla zeigt vor ihren Früchten herrliche Blüten, so dass mancher Blumenliebhaber ins Staunen versetzt wird.
Die Vielfalt der exotischen Früchte ist bedingt durch die unterschiedlichen Klimabedingungen des Landes: Von tropisch heiß über gemäßigt warm bis hin zur Hochgebirgskälte. Einige gedeihen sogar gleichzeitig in unterschiedlichen Klimazonen.
Man muss sich nicht unbedingt in die Anbaufelder begeben, um sie zu finden. Dem Ergebnis der Früchteproduktion des Landes begegnet man bereits an den Überlandstraßen. Vor allem in den warmen und heißen Klimazonen trifft man überall an den Straßenrändern auf die einladend aufgestellten Obststände, die das Landschaftsbild dekorieren und die ganzjährige Großzügigkeit der fruchtbaren Erde präsentieren.
Obstmarkt in La Rochela
Süße Geschmacksrichtungen und Inspiration
Die Früchte gelten als besonderes Merkmal von Kolumbien: Ein farbenfrohes, fröhliches und wohlschmeckendes Land. Sie sind die Quelle von Proteinen, Vitaminen, Wasser und Mineralen, aber auch Quelle der Inspiration von Dichtern und Sängern, die in Metafern die Liebe und die Sinnlichkeit der Frau mit der Süße und Saftigkeit der Früchte vergleichen.
Nich nur hier überrascht Kolumbien mit seinem unerschöpflichen Einfallsreichtum, was die Verwendung dieser landwirtschaftlichen Produkte angeht. Auch Züchtungen neuer Obstsorten durch die Kreuzung mit anderen, wie z.B. der Gulupa (gehört zur Familie der Passionsfrüchte) oder der Guayaba pera (Kreuzung von Birne mit Guave) werden hier probiert.
Hier eine Badea-Frucht
Die Früchte als Symbole der jeweiligen Regionen Kolumbiens
So identifiziert sich auch jede kolumbianische Region mit dem Produkt, das auf ihren Feldern gedeiht. In gleicher Weise wie der Besucher die verschiedenen regionaltypischen Gebräuche kennen lernt, so gehört auch das Probieren ihrer jeweils ganz eigenen Früchte dazu.
Früchte in der Kaffeezone
Als Beispiel gilt der Besuch der Raststätten von Cerritos in der Nähe der Stadt Pereira (Kaffee-Dreieck), wo man der Versuchung nicht widerstehen kann, die köstliche, dort angebaute Ananas, zu probieren. Sie gilt als eine Spezialität und in ihrer Süße und Geschmack als eine der besten Kolumbiens.
Früchte in der Karibik
In der Karibikregion und vorwiegend an ihren Stränden dreht sich alles um die Kokosnuss: Die Nuss selbst, das Kokosnusswasser und die vielen Rezepte, die damit zubereitet werden. Dazu gehören die traditionellen Cocadas, Fladen aus Kokosraspeln, die mit braunem Rohzuckersirup und teilweise mit zusätzlichen Früchten verfeinert werden.
Dank der Üppigkeit der Ernte und dem Bedürfnis, neue Formen der Gastronomie zu kreieren, werden die Früchte in vielen Teilen des Landes nicht nur geschält und roh gegessen oder als Säfte getrunken, sondern auch in vielen Formen weiter zu Kompotten, Aperitifs, Desserts, Gelees und in Kombination mit anderen Ingredienzien verarbeitet.
Früchte als Beitrag zur Gesundheit und Schönheit
Eine Früchte-Kur nutzt die heilenden Wirkungen der Vitamine und Mineralien der Früchte bei der Behandlung von verschiedenen Leiden.
In Kolumbien ist es sehr einfach, die positiven Auswirkungen der Früchte zu testen, da sie das ganze Jahr über geerntet werden können. Auf den Bäumen, Sträuchern etc. gedeihen sie in Hülle und Fülle und man trifft auf ihre Köstlichkeit in jedem Winkel des Landes.
Früchte sind nicht nur reich an Nährstoffen, sondern tragen darüber hinaus zu immer neu entdeckten Verwendungszwecken als Heilmittel von einigen Leiden und Krankheiten bei. Siehe die heilenden und positiven Wirkungen der Aloa-Vera, die Avocado, die Guave,
die Pitaya (Drachenfrucht),
die Grandadilla, Physalis usw., um nur einige der bekanntesten zu nennen.
Nimmt man häufig Früchte zu sich, fühlt man sich innerlich wohl, darüber hinaus aber verwendet man sie auch als kosmetische Basis von Shampoos, Cremes und Gesichtsmasken, die das Aussehen verbessern und Haar, Haut, Augen und Nägel aufleben lassen. Es gibt nichts, wofür sie nicht nützlich wären.
Köstliche Lebensmittel, erfrischende Säfte und Cocktails, gesundes Leben: Das sind die Synonyme, mit denen man die Früchte, die in Kolumbien gedeihen, gleichsetzt. Und es ist sehr einfach, die positiven Auswirkungen der Früchte zu testen, da sie das ganze Jahr über geerntet werden können.
Probieren Sie selbst diese köstlichen exotischen Früchte!
Kolumbien wird auch Sie faszinieren!
Quellen: Colombiatravel, Flickr-nutzer caliopedreams, moonrat24
Colombian fruits are displayed in large stores or are hung in marketplaces. They are transported in carts and such along the streets of towns and cities, displayed in the bowls of Caribbean palenqueras, mixed in fruit salads, or piled on top of another in succulent, sweet salpicons.
Naturally, they are found both green and ripe on trees in fertile landscapes. The fruits of Colombia are another delicious way to learn about the sweetness of the country.
They come in various shapes, sizes, and colors. Green, red, yellow, purple, and even in a color that has the name of a fruit: orange.
And the variety is found practically in any part of the country, whether the climate is hot, temperate, or cool. Some fruits have the peculiarity of growing in several thermal floors.
It is not necessary to venture out into the fields; the evidence of the country's fruit production may be seen along its roads. At their edge, especially in hot climates, attractive fruit stalls add color to the landscape and are evidence of the generosity of an ever-fertile land.
Sweets tastes and reasons
Fruits represent the Colombian characteristics of color, cheerfulness, and pleasant tastes. They are a source of protein, vitamins, water, and minerals, as well as a source of inspiration for poets and singers who by way of metaphors compare the love and sensuality of women with the sweetness and juiciness of fruits.
Also, thanks to oral tradition and the sweet, acid, semi-acid, or neutral properties of fruits, popular wisdom created sayings that are still applied to recreate everyday situations.
Fruits such as lemons, strawberries, apples, avocados, green mangoes, pineapples, and papayas lend themselves equally to make juices or to play on words.
In matters of verse and prose, as well as in the practical use of the tastes, textures, and features of fruits, imagination has rendered a wealth of results. And, the ingenuity of Colombians surprises by finding new uses for these agricultural products and even in creating new ones by grafting, as in the case of the gulupa and the guava pear.
Every region in Colombia identifies with the produce of its fields, thus making sampling part of the activities of travelers, just like getting to know the local customs.
In the beach areas of the Colombian Caribbean, the use of coconut, its water, and the recipes prepared with them is very popular. Preparations include the traditional cocadas (bite-sized nougat of sorts) to which raw sugar molasses and sometimes other fruits are added.
Thanks to the agricultural bounty and the need to create new ways of using them, people in many parts of the country not only peel the fruits to eat them and drink their juice; they transform them into various kinds of delicacies: sweets, aperitifs, desserts, guava paste sweets, and arequipe (milk and sugar fudge).
Naturally, the use of fruits in gastronomy, preparation of cocktails, and pastry confections is a long-standing tradition that is continually enriched by the research and creations of those who find in them ideal flavors for complementing their recipes. The belief that savory foods should not be mixed with other flavors has been changing for quite some time. Today, many main dishes are sweet and sour thanks to the resources provided by Colombian fruits.
Fruits are rich in nutrients; however, new benefits are being discovered for the treatment of several symptoms and illnesses.
Fruit therapy is an increasingly common trend on account of its curative benefits. Guavas, pitayas, granadillas, strawberries, and physalis are very beneficial for the treatment of various ailments.
Fruit consumption makes people feel well inside; however, there is nowadays a strong trend towards the manufacture of aesthetic products for revitalizing hair, skin, eyes, and nails. In the end, they are good for just about anything.
Delicious food, refreshing juices and cocktails, and a healthy lifestyle are synonymous with many fruits harvested in Colombia. Proving their benefits is easy, because production is permanent and trees are always replete with such rich produce. Fruits are always a delight and a temptation in any corner of the country.
More Information: info@cafeteratours.com
and Cel.: +57 312 2063 701
or Skype: de.turismo.por.colombia
By: colombia.travel