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   Kolumbienreisen, Reisebausteine
    Kolumbien, erleben Sie Ihre Individuelle Kolumbienreise durch
     ein fantastisches Reiseland! 
Als grandiose Rundreise, prickelnde
     Abenteuertour oder 
als relaxten Strandurlaub. 

 ... erwartete uns in dem schmucken Dörfchen „Roldanillo“ unweit von La Union. Ein Museum, des weit über die Landesgrenze hinaus sehr berühmten, kolumbianischen Malers „Omar Rayo“.
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1928 in Roldanillo (Kolumbien) geboren, begann er seine Karriere 1947 als Maler.
Er studierte Malerei in den verschiedensten Ländern Lateinamerikas.
Um sein künstlerisches Wirken und Schaffen zu vertiefen, lebte er in den 
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schiedensten Ländern Lateinamerikas, bevor es ihn 1960 endgültig nach New York
zog. Dort lebte er fast 40 Jahre.
Aber sein Heimatland Kolumbien ließ ihn nie wirklich los.

La Union 105

Unzählige Ausstellungen auf dem nord- und südamerikanischen Kontinent sowie in
Europa zeichneten seinen erfolgreichen Weg. Vor allem seine Ausstellungen in
New York, Washington D.C, Miami, Chicago, Oklahoma usw. und natürlich auch in
Bogotá (Kolumbien) waren überaus erfolgreich.

In einem kleinen, feinen Museum in seinem Geburts und Heimatdorf Roldanillo sind einzelne Werke des Malers sehr schön in Szene gesetzt, gegliedert nach seinem künstlerischen Schaffen.

La Union (4)

Zwei weitere bedeutungsvolle kolumbianische Künstler finden mit ihren Werken in diesem Museum ebenfalls einen würdigen Platz. Der Schriftsteller Carlos Villafañe, ein Wegbegleiter und enger Freund des Malers und Werke einer jungen Malerin, die ebenfalls in Roldanillo geborgen wurde und ihr künstlerisches Schaffen diesem Museum widmet. Was für ein Glück wir an diesem Nachmittag hatten, erfuhren wir wenig später. Mit seinen 81 Jahren ließ es sich Omar Rayo nicht nehmen, gerade an diesem Nachmittag in seinem Museum vorbei zu schauen. Das war für uns natürlich ein großartiges Erlebnis, den berühmten Maler persönlich kennen zu lernen. Er stand uns für Fragen zur Verfügung und ein Erinnerungsfoto war auch inklusive.             

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Natürlich war er auch neugierig, was wir so machen und wo wir denn herkommen. Auf meine Antwort, ich komme aus Deutschland aus Ulm, war er hoch erfreut. Er kannte Ulm von seinen künstlerischen Stationen her und wusste, Ulm ist die „Einstein-Stadt“. Er ist eben ein vielgereister Mann. Auch hier ging wieder ein erlebnisreicher Tag mit unvergesslichen Eindrücken zu Ende.


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Kolumbien bietet eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten. Wer möchte diese nicht gern möglichst in 1 - 2 Wochen sehen? Ein verständliches Anliegen.
Doch dieses Vorhaben ist zwangsläufig an die Bedingungen einer Rundreise geknüpft. Man ist abhängig von der geplanten Tour, vom Wetter, welches gerade an diesem Tag herrscht. Denn den ein oder anderen Regentag gibt es auch in Kolumbien.
Für kleine Reiseveranstalter gibt es die Möglichkeit, kurzfristige Planänderungen
vorzunehmen. Für die "Großen" sieht es da schon bescheidener aus.
Und dann haben wir noch die Entfernungen dieses Landes, das 3 Mal größer als
Deutschland ist.
Die landschaftliche und klimatische Vielfalt resultiert aus den geologischen Gegebenheiten. Wir bewegen uns hier zwischen 0 und über 5.700 m über dem Meeresspiegel.
Das Land ist durchzogen, von den Anden gebildet, aus der westlichen-, östlichen- und zentralen Kordillere.
Dadurch ist verkehrstechnisch Luftlinie nicht gleich gefahrene Strecke. Hier können 300 km Fahrtstrecke schon einmal 10 Stunden oder länger dauern. Die Straßen durch etwas ländliche Gebiete sind keine Autobahnen. Und es wird viel am Straßennetzt gebaut. Deshalb kann es schon durchaus mal sein, das man auf Grund dessen bei längeren Strecken ca. 20 Stunden im Bus sitzt. 
In größeren Städten und auf neu gebauten Strassen ist dagegen der Verkehr ähnlich wie in Europa.

Pereira Av. 30 de agosto

Natürlich hat das Busfahren auch seinen Reiz. Sieht man doch viel von der 
grandiosen Landschaft.

Landschaft

Für ein schnelleres Fortbewegen sind innerkolumbianische Flüge eine echte Alternative. Die Flugrouten und -linien sind in Kolumbien sehr gut ausgebaut. Hier hat man viele Möglichkeiten, auch relativ günstig und mit einer erheblichen Zeitersparnis andere Destinationen zu erreichen.
Wer sich also Kolumbien in zwei Wochen anschauen möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, eine Portion Stress gehört bei einer solchen "kurzen" Reise dazu. Selten besteht die Möglichkeit bei einer festen Rundreise das nächste Ziel zu ändern, oder einfach einen Tag länger zu bleiben, weil es einem besonders gut gefällt.

Eine sinnvolle Alternative ist, sich vor Reiseantritt zu informieren, welche Ziele für mich am wichtigsten sind. Dabei spielen dann die Interessen für Natur, Abenteuer, Sport und Freizeitmöglichkeiten, Specials, wie Vogel- oder Walbeobachtungen etc. und Klima eine wichtige Rolle. Deshalb sollten bei einer Reise von ca. 10-14 Tagen nur zwei bis max. drei Ziele in Kolumbien eingeplant werden.

Zum Beispiel:
1 Woche Karibik mit Cartagena, Barranquilla, Santa Marta, Taganga, Tayrona
(allein ein Besuch der verlorenen Stadt - Ciudad Perdida - dauert ca. 5 - 6 Tage)
1 Woche im Landesinneren mit Zona Cafetera oder die Umgebung von Medellin mit Guatapé oder:
1 Woche Zona Cafetera
1 Woche Pazifikküste oder andere Kombinationen.
Wir beraten gern nach den entsprechenden Wünschen unserer Gäste.

Auch in der Kaffeezone benötigen wir bei unseren Touren durchaus 1-2 Stunden Fahrtzeit, bis ein Ziel erreicht ist. Auf der Fahrt kann man allerdings die Landschaft genießen, wir geben die ersten Informationen und so ist die Zeit auch sinnvoll genutzt.
Der Vorteil, man lernt intensiver die Menschen und das Land kennen.

Wir bieten demnächst auch zwei Rundreisen an, die sich aber auf die nähere Umgebung der Zona Cafetera beziehen. Eine kleine Rundreise von ca. 4 - 6 Tagen und eine größere Rundreise von ca. 6 - 8 Tagen, mit der Möglichkeit, diese nach Bedarf zu verlängern.
Weiterhin ist in Planung, den Service für Backpacker in der Kaffeezone auszubauen.
Wer im Vorfeld Fragen dazu hat, kann sich bereits jetzt gern an uns wenden.


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Marsella - im Department Risaralda

 

Wenn man das Großstadtgetümmel in Pereira hinter sich lassen und den Zauber eines ursprünglichen, charmanten Bergdorfes erleben möchte, dann ist man in Marsella genau an der richtigen Adresse.

Ca. 30 km von Pereira entfernt findet man in den Bergen, die typisch für die Kaffeeregion mit Kaffee- und Bananenplantagen überzogen sind, dieses Kleinod.

 

Natürlich und voller Charme erschließt sich einem dieses kleine Bergdorf. Ausländische Touristen sucht man hier vergeblich. Mit einer Reihe von Sehenswürdigkeiten überrascht Marsella.

 

Z. B. die beeindruckende und imposante Kirche am herrlich gelegenen Plaza de Bolívár, das überaus zu empfehlende und interessante Casa de la Cultura, das mit einer großartigen historischen Sammlung der kolumbianischen Geschichte aufwarten kann, der Besuch des Botanischen Gartens, ein Bummel durch die hübschen im Kolonialstil gehaltenen Gässchen und einiges mehr.


 

Mit unserem Mini-Van gehen wir auf Erkundungstour nach Marsella und zeigen Ihnen mehr von Marsella und ihrer bezaubernden Umgebung inmitten von Kaffeeplantagen. 


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zum Photoalbum


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Nein, es war kein Aprilscherz als wir am Donnerstag, 01. April auf Gold- und Salzsuche gleich hinter dem Gelände der Technischen Universität von Pereira gingen. Mit Michael, einem hier in Pereira ansässigen Geologen, unternahmen wir eine Wanderung zu den vielen jahrtausend alten Salzquellen, die er selbst im Jahre 2003 hier wieder entdeckt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat.

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Die Tour ging auf einem Trampelpfad quer durch die urwüchsige Natur hinunter zu einem kleinem Fluss, dem Rio Quebrada El Cocho. Von hier aus liefen wir flussabwärts am Flussbett entlang und mussten immer wieder gute Kondition und Standfestigkeit beweisen. Wir waren in der Natur und in keinem angelegten Abenteurerpark:-).

Unterwegs trafen wir auch auf ein paar Hobby-Goldsucher.

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Und tatsächlich. Stolz zeigten sie uns ihre Ausbeute, die sie in der letzten Woche gemacht hatten.

Aber wir sahen noch mehr! Eine Vielzahl an herrlichen Schmetterlingen, Vögeln und Pflanzen, ja sogar wildwachsende Tomaten am Flussufer. Also, für den "kleinen" Snack zwischendurch, hat die Natur hier in Kolumbien immer etwas zu bieten. 

Dann zeigte uns Michael endlich das Gold. Mit dem Hammer schlug er verschiedene Steine auf. Der große Goldfund war zwar nicht dabei, aber es war überaus interessant, es golden schimmernd in den Steinen zu sehen. 

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War es Gold? Durchaus möglich, denn unser Geologe schätzt den Goldgehalt auf immerhin 10 g/ Tonne Gestein.

Weiter ging es durch die üppige Natur zu den ehemaligen Salzquellen. Mitten im dichten tropischen Pflanzengewirr zeigte uns Michael dann die Ausgrabungen der Salzquellen. Mittlerweile schon fast wieder zugewachsen, fanden wir archäologische Fragmente von den damaligen Salzkrügen und Gebrauchsgegenständen. Wo in der Welt kann man nur mit einem Hammer als archäologische Ausrüstung bewaffnet tatsächlich jahrtausendalte Scherben von Besiedelungen selbst ausgraben? Hier in Kolumbien!   

Die Besiedlung dieser Gegend liegt nachweislich 7000 Jahre zurück. Nur wenige Einheimische kennen die Geschichte ihres Landes, kennen die verborgenen grandiosen Schätze. Dieses Land bietet noch so viele Schätze, historische Geschichten usw., die nur darauf warten, entdeckt und für die Nachwelt erhalten zu werden.

Den großen Goldfund haben wir nicht landen können, doch eines ist sicher. Wir werden selbst wieder auf Goldsuche im Rio Quebrada El Cocho gehen, versuchen neue Insektenarten zu entdecken, die Vogelwelt beobachten und nach exotischen Pflanzen Ausschau halten.

Ihr könnt mit uns kommen! Auf Anfrage bieten wir unter fachkundiger Führung mit unserem Partner Michael Tistl diese Entdeckertour an.

Hier noch weitere Bilder von dieser Tour und hier etwas für die fachkundigen Geologen


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Das sagten sich Giovanni und Roman aus der Schweiz - zwei sehr sympathische

junge Schweizer, die bereits seit einigen Monaten in Südamerika unterwegs waren

und als letzte Station ihrer Reise Kolumbien ausgewählt hatten.

 

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Wo sonst als in der Kaffeezone kann man den Kaffee authentisch erleben, kann man so viel über den Kaffee erfahren. Denn hier im Kaffeedreieck Kolumbiens wächst einer der besten Hochlandkaffees der Welt, der Arabica-Kaffee. Der Arabica Kaffee gilt  als besonders hochwertig mit feinem, ausgeprägtem Aroma - nicht umsonst nimmt er 61 % an der Weltkaffeeproduktion ein.

 

Bepackt mit guter Laune, Fotoapparat und strahlendem Sonnenschein ging es los in das Quindio auf die Kaffeefarm. An diesem Tag sollten wir nicht nur alles Wissenswertes rund um den Kaffeeanbau, das Ernten, Rösten und den Verkauf bekommen, nein Giovanni und Roman wollten „mehr“ vom Kaffee, wollten noch eine andere Sichtweise bekommen. Per Canopy * wollten sie über die Kaffeepflanzen „fliegen“. Aber dazu später.

 

Denn zuerst kam das Wissenswerte , der Kaffeeprozess und dann das Vergnügen – Canopy*.

Ist doch der Kaffeeanbau und die –ernte speziell in Kolumbien ein aufwendiger und noch ein traditioneller Prozess. Das heisst, hier wird alles rund um den Anbau, die Pflege und die Ernte manuell von Hand erledigt.

Und das ist sehr arbeitsintensiv, wie wir dann gleich erfuhren.

 

Den Kaffeeprozess als klassische Touristen erleben? Nein das ging natürlich nicht.

Deshalb lag schon unsere „Arbeitskleidung“ als Kaffeefarmer bereit.

 

Giovanni 04 10 016

 

 

 

 

 

 

  Besonders Giovanni war von einem einheimischen

  Farmer nicht mehr zu unterscheiden.

  Ein sehr lehrreicher Weg über den Kaffeeprozess

  begann. Von der Anzucht der Kaffeepflanze, über

  das Wachstum, die Pflege, die Ernte, das Rösten bis

  hin zum Probieren des fincaeigenen Kaffees, alles

  wurde sehr ausführlich beschrieben und erklärt.

 

 

 

 

Auch die Tatsache, dass dieser qualitätsmäßig hochwertige Kaffee  fast ausschließlich

in den Export nach Amerika und Europa geht. Wenn man also den „guten“ kolumbianischen Kaffee

Kaffeebohnen

 

genießen und kaufen möchte, dann ist das nur auf diesen Kaffeefincas möglich oder in ausgesuchten Insider-Cafés. Ansonsten heißt es „Tinto, Tinto“ trinken.     

 

Nach einer kurzen Pause wartete schon das Abenteuer „das Fliegen per Stahlseil“  (Canopy) auf unsere Gäste. Die Canopy-Strecke auf dieser Kaffeefinca ist mit

insgesamt 7 Stationen und ca. 2 km Länge eine der längsten Canopystrecken in Kolumbien und wie wir finden, eine der schönsten. Geht sie doch mitten durch die

herrliche mit Kaffee- und Bananenplantagen gesäumte Natur.  

 

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* Canopy ist ein gespanntes Stahlseil an dem man sich mit einer Zugwinde inklusive einer Handbremse gleiten lässt und es geht bis zu 60 km/h schnell)

 

Aber wer denkt, dass anschließend Ausruhen angesagt und hier das Abenteuer zu Ende war, der täuschte sich. Denn Fliegen kann jeder, ob mit oder ohne Stahlseil.

 

Jetzt hieß es, Geschicklichkeit, Gleichgewicht und ein bisschen Mut zu beweisen.   

Auf einem Parcours in ca. 10 m Höhe warteten verschiedene Seilbrücken und Schwierigkeitsgrade auf uns. Nicht nur die Wärme trieb uns die Schweißperlen auf die Stirn..., Adrelanin ließ ebenfalls grüßen!   

 

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Unsere letzte Station des Tages auf der Finca war dann entspannter. Eine

ebenso interessante wie landschaftlich überaus reizvolle Wanderung bildete den

Abschluss dieses erlebnisreichen Tages.

 

Giovanni 04 10 111

 

Mit viel Wissenswertem über den

Kaffeeanbau Kolumbiens und zahlreichen

neuen Eindrücken und Erlebnissen endete

die „Coffee time“.

 

Ein paar Tage später mussten wir uns auch
von unseren netten Gästen Roman und
Giovanni verabschieden, ging es doch
für sie wieder weiter.

 

 


 

Aber vielleicht kommen sie eines Tages wieder zurück in die Kaffeezone, wer weiß.

Wir würden uns freuen, sie wieder zu sehen! Es war eine sehr schöne Zeit mit Euch!

 

Giovanni 04 10 118


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