Sonntag, 1. november 2009 7 01 /11 /2009 09:42




 

  Eine Ruhepause sollte auch einmal sein,
  das stand jetzt ganz fest in unserem 
  Terminkalender für das Wochenende.

  Ein paar Telefonate, sehr gute Freunde,
  ein Großeinkauf im Exito und schon
 
ging die Fahrt los in Richtung Lago Calima (ca. 1 Stunde von Cali entfernt).  

Alexa hatte die wunderschöne Finca „La Fortuna“ für uns organisiert. Die Finca lag inmitten der Berge mit einem freien, herrlichen Blick auf den See.

Der Lago Calima ist bekannt für seine 365 Windsurfing-Tage. Er liegt auf ca. 1.400 m Höhe und ist ca. 14 km lang. Wir waren begeistert von diesem Ausblick und von unserer Finca, die sehr liebevoll im traditionellen, kolumbianischen Stil eingerichtet war.

 

 

Wir relaxten am Pool und in der Sauna, so dass wir abends wieder fit für unsere tolle Salsa-Party waren. Am nächsten Morgen erkundeten wir die Gegend und die ganz

mutigen unter uns, wagten einen Trip mit dem Jetski.

 

Das Verwalter-Ehepaar der Finca hat uns rundherum bestens betreut und versorgt.

 

Von den grandiosen Ausblicken, die man von der Veranda oder der Dachterrasse der Finca hatte, schwärmen wir noch heute.

 

Gern kommen wir wieder nach Calima und auf die Finca „La Fortuna“!


Fotos

von cafeteratours
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Sonntag, 8. november 2009 7 08 /11 /2009 11:02
um sich für einen Trip zum zweitgrößten Karneval in Südamerika zun entscheiden!





Zum Karneval in Barranquilla 2010 haben wir
ein Angebot von unserem Partner Koltours
vom 11.-18.02.2010.
Der Karneval ist noch abwechslungsreicher
und phantasievoller als der sehr
kommerzielle Karneval von Rio de Janeiro.

Steigen Sie ein, in eine Tour der Lebensfreude...

 

Verbinden läßt sich dieser Event auch mit einer karibischen Hochzeit.
Oder wie wäre es mit Hochseefischen?
Weiter Infos hier.

von cafeteratours
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Samstag, 14. november 2009 6 14 /11 /2009 18:37
Meine "Chefinnen" sind wieder einmal unterwegs, und betreuen die nächste Tour.
Die führt von Pereira nach San Agustin, mit Zwischenstopp in der Tatacoa Wüste.
Deswegen werden wir noch etwas Zeit für die nächsten Artikel benötigen.
Nur soviel vorweg:
In den Nationalpark Acaime, im Anschluß an das Cocora Tal mit seiner beeindruckenden Landschaft ist es genauso Wert eine Tour zu machen, wie auch nach San Vicente in das natürliche Thermalbad, mit seiner hinreißenden Umgebung.
Über diese Touren und natürlich auch über den 3-Tagestrip nach San Agustin werden wir demnächst berichten.
Hier haben wir schon ein paar Fotos von Acaime und San Vicente.

Und hier ein Video von San Vicente:


Quelle: ONEEYEphotography1
von cafeteratours
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Mittwoch, 18. november 2009 3 18 /11 /2009 21:28

Eine aufregende Reise stand bevor – ab in den Süden .... nach San Agustín.


Es war unsere erste organisierte Tour mit kolumbianischen Gästen. Unsere Reise führte uns über die Tatacoa-Wüste nach San Agustin – ein drei Tagestrip. Alexa und ich waren sehr aufgeregt. Wird alles klar gehen? Es ging alles klar!

 

Am Samstag morgen starteten wir gegen 05.00 Uhr in Pereira und los ging es zuerst in Richtung Ibaqué. Hier hatten wir natürlich zuerst die 3 000 m Pässe mit unserem Kleinbus zu bezwingen. Da dieser nicht mit den PS eines Ferrari ausgestattet war,

mussten wir ihn zeitweise „anfeuern“, natürlich auf kolumbianische Art. Juanes und seine Musik lässt grüßen. Wir haben gesungen, geklatscht. Den Anfang hat übrigens nicht wie erwartet die junge Generation gemacht, sondern eines von zwei älteren Ehepaaren, die mit an Bord waren.  

 

 

  
   Von 3 000 m herunter ging es in die 
   tropische Hitze von Ibaqué und weiter
   nach Neiva. Wir wollten ja unbedingt
   am Nachmittag unsere erste Station, die
   Tatacoa-Wüste erreichen. Dieser Stopp
   war dann in Villa Viaje. Das ist ein
   kleines Dörfchen,
ca. 4 km vom 
   „Haupteingang“ der Tatacoa-Wüste und
   der berühmten Sternenwarte
entfernt.

Wir checkten im urigen Hotel „La Casona“ ein.


Wie immer, wurden wir sehr freundlich und herzlich
von den Hoteleigentümern erwartet und begrüßt. Hier gab es die erste kleine „kolumbianische“ Überraschung. Uns wurde mitgeteilt, dass wir alle in einem großen Zimmer übernachten. Aber, wie
 
immer hier in Kolumbien ist alles  „tranquilo“ -
oder in englisch „easy“. Das war ein
 Heidenspaß.

Unser Guide für die Tatacoa-Wüste wartete schon
und so hieß es keine Zeit zu verlieren.
Bewaffnet mit Sonnenhut, Sonnenschutz und
Wasser fuhren wir
los.

 

Wir waren überwältigt vom Anblick der
Disierto de la Tatacoa. Vor uns tat sich eine

beeindruckende Landschaft auf.
Die Disierto de la Tatacoa ist eine ca. 330 km²
große Wüste und natürlich ein grandioser Kontrast
zu der sonst so üppigen und tropisch geprägten Landschaft Kolumbiens.

 

Der Guide führte uns durch die schönsten Naturformen dieser Wüste und wir erfuhren sehr viel Wissenswertes über die Entstehung und das „Leben“ in dieser kleinen Wüste. Unterdessen verspürten die ersten von uns Hunger. Hunger? Kein Problem. Unser Guide zeigte uns den kleinen Snack aus der Wüste.

 

 
Das war lecker!! Im Nu verteilten sich unsere Teilnehmer und suchten nach den süßen lila Früchten der Wüste. Dabei bekamen wir auch Besuch von einem „Bewohner“.

    

Aber unser nächstes Highlight wartete schon, das Observatorium in der Tatacoa-Wüste. Ein Eldorado für alle „Sternengucker“. Wolkenfreie Sternenhimmel gibt es hier fast das ganze Jahr über. Man kann über 88 Sternenkonstellationen beobachten, sowie Phänomene wie Meteoritenregen bewundern. Auch hier konnten wir Dank des hervorragendes Guides Klarheit am Sternenhimmel bekommen.

 

Zurück im Hotel duftete es schon nach dem Abendessen. Bei angenehmen 28 C ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.   

 

Am nächsten Morgen ging es weiter nach San Agustín. Für den Nachmittag war der

Besuch des Parque Arqueologico de San Agustin angesagt. Dieser Paque und das Museum gehören zu den wichtigsten Ausgrabungsstätten Kolumbiens, den die UNESCO als
„größte Gruppe von religiösen Denkmälern und megalithischen Skulpturen Südamerikas bewertet.  Charakteristisch sind die großen Steinstatuen  und Grabhügel. Auch hier hat uns der gebuchte Guide sehr viel Informatives über die Geschichte, die vulkanischen Steinskulpturen und die alten Eingeborenenrituale vermittelt.      

 

 

 

   Ein sehr schöner und erlebnisreicher
   Tag ging dann auf der Finca „El Maco“
   von René zu Ende. Gestärkt von dem 
   hervorragendem Abendessen war auch
   für den
letzten von uns nur noch ein
   Wunsch offen:
   Duschen und ein guter Schlafplatz.

 



Am nächsten Tag besichtigten wir zuerst den „Estrecho del Río Magdalena“.   

Nur hier in San Agustín engt sich dieser große und breite Fluss Kolumbiens auf

einen Kanal von 1,70 m ein. Umgeben von Felsen, Bergen, dichte, üppige Vegetation ist es ein Muss für alle Naturliebhaber.

 


Das sollte aber nicht das einzige Highlight des Tages sein. Auf der Finca von René

warteten schon die Pferde für unseren Ausritt. Es begann ein herrlicher Pferdeausritt zu weiteren berühmten archäologischen Denkmälern. Dieser führte uns durch faszinierende Landschaften hinauf zu den Bergen, wo wir abermals einen grandiosen Ausblick auf das Tal und den Estrecho del Río Magdalena hatten.

Eigentlich hatten wir den Ausflug gemeinsam geplant, doch einige von uns hatten temperamentvolle Pferde erwischt. Ob das wohl Zufall war? Vor allem Hector war

uns allen weit voraus. Wir wollten ihn schon für das nächste Pferderennen nominieren.


Leider kann man die Zeit nicht anhalten und so hieß es am Nachmittag Abschied nehmen von San Agustín und seinen Highlights. Wäre der Busfahrer nicht gewesen,

wir wären heute noch da. Wir haben uns alle sehr wohl gefühlt.

 

Das war natürlich kein Grund für Traurigkeit und so wurde es eine kolumbianische Rückfahrt - eine Party im Bus. Der Busfahrer „legte“ entsprechend Musik auf und

funktionierte kurzerhand die Innenbeleuchtung des Busses zum Disco-Spot-Light um.

Wir haben viel gesungen, gelacht und die Stimmung war grandios.

Auch hatten wir das Gefühl, dass der Busfahrer ein paar „Brikett“ mehr auflegte und so kamen wir nach 10- stündiger Fahrt voller neuer Erlebnisse, Eindrücke und um sehr liebe Freunde reicher an.

 

Die Rückmeldung der Teilnehmer am nächsten Tag: 
Wann startet ihr die nächste Tour? Wir sind alle mit an Bord!

 

Danke an alle Teilnehmer!
Claudia, Hector, Viviana, David, Federman, M.Elena,
Señor Idárraga, Señora Idárraga  und natürlich Anja aus Görlitz.
Ihr ward super-tolle Gäste!


 

 

Hier haben weitere Fotos von dieser Tour.
von cafeteratours
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Montag, 23. november 2009 1 23 /11 /2009 20:58

Eine grandiose Wanderung durch den Regen- und Nebelwald hinauf zu einer geschichtsträchtigen Finca


Ein überaus lohnendes Ziel hatten wir uns für diesen Tag vorgenommen – „Acaíme“.

Dieser Name sagte uns bis vor kurzem nur so viel, dass es irgendwo im Regen- und Nebelwald des Valle de Cocora liegt und kein ausgetretener Touristenpfad ist. Selbst unter den Einheimischen ist diese Wanderung noch relativ unbekannt. 


 

 

 

 
 


  Mit Inés, einer Travellerin aus Spanien, die wir einige
  Tage zuvor kennengelernt hatten, ging es von
  Salento aus los. Frühmorgens, bereits um 07.30 Uhr
  fuhr der erste Jeep ins Cocoratal. Wir hofften auf
  strahlend blauen Himmel, wollten wir doch
viele
  eindrucksvolle Fotos machen.


 

Aus Recherchen wussten wir, dass Acaíme eine Finca
auf ca. 3 000 m Höhe ist, im Naturreservat des Valle
de Cocora liegt und ebenso auf geschichtliche
Ereignisse zurück blicken kann. Einem guten Tipp
eines Kolumbianer folgend hatten wir
uns
Gummistiefel besorgt und waren startklar für die
rund 3-stündige Wanderung hinauf auf 3 000 m Höhe.

Inés hatte sich inzwischen für eine andere Tour mit Pferd entschieden, man kann
hier vieles unternehmen. Wir waren sicher, wir treffen uns
in den Bergen wieder.       

Für Alexa und mich begann ein herrlicher Adventure-Trip durch das bezaubernde

Cocoratal. Wir folgten dem Flusslauf des Río Quíndio im Tal und erreichten bald den Regenwald. Hier erwartete uns eine überaus faszinierende, vielfältige Natur in ihrer Ursprünglichkeit. Begleitet vom Rauschen des Flusslaufes und von den verschiedenartigen Vogelstimmen fühlten wir uns wie Abenteurer. Der Weg führte uns über mehrere Brücken (das waren drei kleinere Baumstämme mehr oder weniger aneinandergebunden).

 

Auch die Beobachtung der vielfältigen Schmetterlingsarten wollten wir uns nicht entgehen lassen. Deshalb legten wir mehrere kleine Pausen ein. Wenn man in Kolumbien unterwegs ist, findet man immer einen Freund. Diesmal tauchte aus dem Nebelwald plötzlich unser neuer Freund auf.



Wir waren begeistert von unserem neuen „Amigo“. Er begleitete uns über eine
ganze Zeit hinweg, bis er genauso plötzlich, wie er gekommen ist, wieder seinen eigenen Weg ging.

 

Und dann sahen wir unser Ziel schon klar vor Augen. In herrlichster Lage eingebettet

in die grandiose Berglandschaft um den „Marrogacho“ herum tauchte plötzlich die Finca „Acaíme“ auf.

   












Der nächste Ausblick folgte binnen weniger Minuten. Angekommen auf
der Finca
"Acaíme“ empfingen uns nicht nur die beiden herzlichen und freundlichen

Betreiberinnen der Finca, sondern wir wurden von einer Vielzahl von Kolibris begrüßt, die seinesgleichen sucht. Hautnah, beinahe Auge in Auge konnten wir eine derart große
Vielfalt an Kolibris bewundern, die Alexa und ich vorher noch nie
in Natura gesehen
hatten. Eigentlich hatten wir einen Bärenhunger und wollten uns
stärken. Doch bei
diesem atemberaubenden Anblick hatten wir unseren Hunger
völlig vergessen.

 

 

Der Hunger und aufziehende Wolken holten uns leider aus der schillernden und zwitschernden Vogelwelt zurück.

 

Nach einer kleinen Stärkung nahmen wir schweren Herzens Abschied von der Finca „Acaime“ und traten unseren Rückweg an, denn vor uns lag wieder ein Fußmarsch von ca. drei Stunden, den wir wieder nicht allein zurücklegten. Auf der Hälfte der Strecke begegnete uns .... Inés.

Sie berichtete begeistert von ihrem Pferdeaustritt und wir hatten das Gefühl, dass

wir im Nu unseren Ausgangspunkt im Cocoratal erreichten.


Es war eine faszinierende Wanderung und wir kehren garantiert wieder in das zauberhafte Naturreservat rund um „Acaíme“ zurück.


Und vielleicht ist der eine oder andere Entdecker aus Europa mit dabei...   


zum Fotoalbum 

 

         

von cafeteratours
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Kolumbien


Amtssprache Spanisch

Hauptstadt Bogotá, D.C.

Staatsform Präsidialrepublik

Staatsoberhaupt und Regierungschef Präsident
Álvaro Uribe Vélez

Fläche 1.141.748 km²

Einwohnerzahl 41.966.004
(Oktober 2006 gemäß Volkszählung )

 




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